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Chapter 243: Ein ungutes Gefühl (Kap.243)

    <h4>Chapter 243: Ein ungutes Gefühl (Kap.243)</h4>


    Dumpf... Dumpf... Dumpf...


    Neveah konnte den ng ihres eigenen Herzscgs h?ren, als sie die vierte Etage erreichte und den Korridor zu ihrem Quartier hinuntereilte.


    Erst als Neveah in der Sicherheit ihres Zimmers ankam, wagte sie es, den Atem auszuhauchen, den sie angehalten hatte, und ihre Hand schoss an ihre Brust.


    Nie zuvor hatte Neveah gewusst, dass ihr Herz so schnell scgen konnte, und ein frustriertes St?hnen entkam ihr, als sie sich gegen ihre Tür lehnte, rhythmisch atmete, um sich zu beruhigen.


    Es dauerte einen Moment, bis sich Neveahs Herz wieder beruhigte, das jedoch nur tz für das Pochen der Verbindung zu ihrem Gef?hrten in ihr machte.


    Neveah zischte, rutschte auf den Boden und zog ihre Knie an ihre Brust, w?hrend sie ihre Arme um sie g.


    Für jemanden, der in seinem Leben nicht viele Emotionen erfahren hatte, war alles, was passiert war, für Neveah ein wenig zu überw?ltigend.


    Erst jetzt kehrte der Gedanke an Menarx in Neveahs Kopf zurück und ein bitteres Schuldgefühl entfaltete sich in ihr.


    Neveah wusste nicht, warum sie Xenon geküsst hatte, obwohl sie wusste, dass sie es nicht tun sollte, warum alle ihre Bedenken in diesem Moment wie weggesen waren.


    Was noch schwieriger einzusehen war, war die Tatsache, dass sie jeden einzelnen Moment davon genossen hatte...


    Dieser Gedanke verst?rkte das schmerzhafte Pochen der Verbindung zu ihrem Gef?hrten, als ob es sie warnen und daran erinnern wollte, dass sie ihr eigenes Schicksal nicht ?ndern konnte.


    "Was tue ich eigentlich?" fragte sich Neveah mit zitternder Stimme und vergrub ihren Kopf in den Knien.


    Irgendwie... w?hrend sie da sa?, ihr Herz voller Verwirrung und der schreckliche Schmerz der Verbindung zu ihrem Gef?hrten, der sie qu?lte, schlief Neveah ein.


    _______________


    Die Sonnenstrahlen, die durch ihr teilweise ge?fes Fenster fielen, weckten Neveah am n?chsten Morgen.


    Es war bereits etwas nach Tagesanbruch, die Sonne erhob sich majest?tisch über den Horizont und hüllte alles unter sich in ihre strahlenden Strahlen.


    Sicherlich war der gesamte Bergfried zu dieser Zeit bereits in vollem Gange, doch Neveahs eigener Tag hatte gerade erst begonnen und sie hatte kaum das Gefühl, überhaupt die Augen geschlossen zu haben.


    Neveahs Augen tterten auf, sie sah sich kurz um und sinnierte über ihre seltsame Position an der Tür, obwohl sie ein perfektes Bett hatte.


    Erst dann kamen die Erinnerungen an die letzte Nacht zurück.


    Neveah st?hnte leise auf, lehnte ihren Kopf gegen die Tür und streckte ihre Beine aus um den Krampf zu l?sen.


    Ihre Beine waren taub geworden, weil sie songe in dieser Position verharrt hatte, und Neveah tadelte sich selbst dafür, dass sie es nicht einmal bis zu ihrem Bett geschafft hatte.


    Nach einem Moment erhob sich Neveah, aber sie taumelte ein wenig zurück, als ihr schwindelig wurde und sie eine Hand zur Tür ausstreckte, um sich zu stützen.


    Neveah schüttelte den Kopf, um ihre Sicht zu kl?ren, aber es nützte nichts.


    Ihre Muskeln fühlten sich schwach und schwer an, ihr Kopf pochte und in ihrem Magen rumorte es.


    Nie zuvor hatte sich Neveah so gefühlt, zumindest nicht, seit sie ins Drachenturm gekommen war.


    Und die einzigen Male, in denen Neveah sich so gefühlt hatte, waren die Gelegenheiten, bei denen sie irgendein Gift zu sich genommen hatte, das ihr von der Alphak?nigin Vilma zur Verfügung gestellt worden war.


    ’Du bist ersch?pft, Veah. Sowohl geistig als auch k?rperlich, das wirkt sich auf dich aus. Du vergisst, dass ein Teil von dir immer noch menschlich ist und es gibt Zeiten, in denen dein K?rper die Bstung nicht aushalten kann."


    ’Solltest du immer noch zur Reiterakademie gehen?’ überlegte Neveahs Wolf.


    ’Menarx hat versprochen, mich abzuholen, ich sollte rechtzeitig zu seiner Ankunft fertig sein... es wird mein erster Tag sein, w?re es dann nicht unangebracht, sich krankschreiben zussen?’ dachte Neveah zu ihrem Wolf zurück.


    ’Ruhe dich wenigstens ein paar Minuten aus. Du musst deinen Geist beruhigen, wenn wir den Tag überstehen wollen.’ riet Neveahs Wolf besorgt.


    Neveah seufzte leise und begab sichngsam zu ihrem Bett, wo sie sich hinsetzte und ihren Kopf in die H?nde stützte, dabei unbewusst ihre brennende Temperatur wahrnehmend.


    W?re Neveah ein Mensch gewesen, h?tte sie daraus schlussfolgern k?nnen, dass sie irgendein Fieber gehabt h?tte.


    ’Ist es nicht ironisch? Bei all den Male, die ich einen Kuss geteilt habe, brachten diese drei letzten Erfahrungen ein ?rgernis nach dem anderen.’


    ’Alessio küsste mich und ich wurde ins Drachenturm gebracht. Menarx küsste mich und ich verlor buchst?blich das Bewusstsein... nun Xenon und ich fühle mich, als w?re ich von einem Felsbrocken überrollt worden.’ dachte Neveah zu ihrem Wolf.Neveahs Verstand war benommen, genauso wie ihre Sicht. Sie hatte das Gefühl, jeden Augenblick in Ohnmacht zu fallen.


    "Jetzt ist nicht die Zeit, Witze zu machen, Veah. Deine Schmerzen werden nur noch schlimmer und ich kann dich davon nicht erl?sen." dachte Neveahs Wolf bei sich.


    "Ich bin doch nicht krank, oder? Werw?lfe werden nicht krank..." flüsterte Neveah leise und fühlte eine Unsicherheit darüber, was sie gerade fühlte.


    "Es ist die Gef?hrtenbindung, Veah. Sie spürt dein Vengen nach einem anderen und wird darauf nicht freundlich reagieren." erkl?rte ihr Neveahs Wolf.


    "Ich habe noch nie geh?rt, dass die Gef?hrtenbindung so l?stig sein kann. In den letzten Monaten habe ich sie erfolgreich unterdrückt und es gab keine Probleme." entgee Neveah verwirrt.


    "Ich verstehe es auch nicht, aber ich wei?, dass das, was wir fühlen, sicher ein Effekt der Gef?hrtenbindung ist." antwortete Neveahs Wolf, genauso verwirrt.


    Unzufrieden st?hnte Neveah auf, sie konnte nicht uben, dass die Gef?hrtenbindung immer noch über ihr schwebte - nach all der Zeit.


    Sie hatte das Gefühl, als k?nne sie Alessios Schatten nie loswerden... es war beunruhigend.


    "Wie würde es reagieren, wenn ich mehr als nur einen Kuss zugssen h?tte?..." murmelte Neveah und lehnte sich zurück auf ihr Bett, den Arm über die Augen gelegt.


    Die grellen Sonnenstrahlen verschlimmerten nur noch den Schmerz in Neveahs Kopf. Sie konnte in ihrem Zustand nicht zum Fenster gngen, um die Gardinen zuzuziehen, daher konnte sie nur ihre Augen abschirmen.


    "M?chtest du es wirklich herausfinden?" fragte Neveahs Wolf.


    "Ich h?tte sicherstellen sollen, ihn abzuweisen... diese verhasste Bindung ein für alle Mal zu l?sen. Muss ich damit leben?" brummte Neveah ersch?pft.


    "Umso mehr Grund für dich, dich mit einem anderen zu verbinden. Mit jemandem, dem wir trauen k?nnen." erinnerte Neveahs Wolf.


    "Eine Bindung, der ich vertrauen kann... nur das wird dich davon abhalten, abtrünnig zu werden und die Gef?hrtenbindung zu l?sen. Das wei? ich." flüsterte Neveah seufzend.


    "Und wer kann uns diese... eine Bindung geben, der wir vertrauen k?nnen?" fragte Neveahs Wolf.


    "Woher soll ich das wissen?" fragte Neveah, deren Kopf immer noch unertr?glich schmerzte und die sich übel fühlte.


    "Eine mme, die zu hei? brennt, brennt am schnellsten aus... ein Vengen, das zu überw?ltigend ist, führt sicher in den Untergang. Was wir brauchen, ist Ruhe und Stabilit?t." erinnerte Neveahs Wolf.


    "Was wir brauchen... ist Menarx." flüsterte Neveah und verstand, was ihr Wolf damit sagen wollte.


    Xenon war die mme, die zu hei? brannte... das Vengen, das zu überw?ltigend war, um sicher zu sein.


    "Du wei?t es genauso gut wie ich, Xenon ist ein Risiko, das wir uns nicht leisten k?nnen... wir sind selbst gebrochen, wie sollen wir jemand anderen reparieren?" fragte Neveahs Wolf nach.


    "Ich wei?, okay... ich ube, das musst du nicht mehr aussprechen." murmelte Neveah und rieb sich die schmerzende Schl?fe.


    Neveah wusste, dass ihr Wolf nur ihr Bestes im Sinn hatte und fühlte sich gleichzeitig gekr?nkt, dass ihr Wolf anscheinend die ganze Schuld, für das, was mit Xenon passiert war, von sich zu schieben schien.


    Neveah war sicher, dass ihr Wolf, h?tte er etwas getan... irgendetwas anderes, als sich in ruhiges Schweigen zurückzuziehen, h?tte dazu führen k?nnen, dass Neveah vielleicht nicht so leichtsinnig gewesen w?re.


    Neveah wollte zumindest uben... dass sie sich nicht so sehr auf Xenon eingssen hatte, dass sie die Vorsicht ihres Wolfes ignorieren würde.


    "Wir teilen einen Verstand, Veah... ein Herz. Ich sorge mich genauso um den schwarzschuppigen Drachen, wie du es tust. Aber ich wei?, dass es zu viel ist, zu hoffen, dass Dinge nach unseren Vorstellungenufen." sagte Neveahs Wolf zu ihr.


    "Und es ist uns fern, mehr zu wollen, als unser Schicksal es eubt? Richtig?" fragte Neveah mit einem freudlosen Lachen.


    "Es ist uns fern, eine so kostbare Seele wie die von Menarx zu verletzen, nur um flüchtige Wünsche zu verfolgen." korrigierte Neveahs Wolf.


    Neveah seufzte leise, ihr Verstand war verwirrt und sie spürte, wie ihr der Schwei? auf die Stirn rann.


    Jeder Zentimeter ihres K?rpers schmerzte furchtbar und ihr Kopf pochte heftig.


    Die Gef?hrtenbindung war gnadenlos in ihrer Reaktion, und Neveah konnte nicht vorhersagen, wann sie in ihrer Folter nacssen würde.


    "Ich wei?... ich wei?." entgee Neveah ihrem Wolf müde.


    Schmerz war einfach nur Schmerz. Wenn das Schicksal wirklich ubte, es k?nne ihre Entscheidungen mit der Gef?hrtenbindung kontrollieren, danng es gewaltig falsch.


    Neveah hatte in ihrem Leben schon genug Schmerzen erfahren, egal wie schwer oder qualvoll... sie würde immer wieder ihre eigenen Entscheidungen treffen, und das Schicksal k?nne verdammt sein.
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