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Chapter 238: Eine Saison in Tajmaé 3 (Kap.238)

    <h4>Chapter 238: Eine Saison in Tajmaé 3 (Kap.238)</h4>


    "Damit ich das richtig verstehe. Dante wurde entführt, um sich mit einer Nymphe zu paaren?" fragte Estelle, immer noch unf?hig zu begreifen, was sie gerade geh?rt hatte.


    "Es ist so, wie du geh?rt hast, M?dchen. Drei ns versammeln sich zur Blütezeit im Wald von Tajmaé. Der Nord-n, der Zigeuner-n und der Druiden-n."


    "Wir Druidennymphen leben nach einem Ehrenkodex. Wir werden niemals eine unwillige Gef?hrtin nehmen. Aber unsere beiden Bruderns sind eine andere Geschichte."


    "Die Bev?lkerung unserer Rasse hat im letzten Jahrhundert stark abgenommen.


    "Unsere Art braucht starke Gef?hrten, um unsere Abstammung fortzuführen, daher werden rassenübergreifende Verbindungen bevorzugt, insbesondere mit Menschen mit einer geseen Aura."


    "W?hrend wir Druiden stolz darauf sind, unsere Auserw?hlten zu umwerben, werden die Nords und Zigeuner einen Partner nehmen, der eine gesee Aura ausstrahlt, mit oder ohne Zustimmung." erwiderte der Oberw?chter, w?hrend er den Weg tiefer in den Wald führte.


    Estelle schnappte entsetzt nach Luft, sie konnte sich nicht vorstellen, dass es noch Nymphenns gab, die solche archaischen Bindungstraditionen pflegten.


    Es bestand kein Zweifel daran, dass Dante alle Anforderungen erfüllen würde, er war breit, gro?, stark und auch noch unversch?mt gutaussehend... Estelle wusste nichts über gesee Auren, aber sie wusste sicher, dass Dante ein guter Fang war.


    Estelle konnte sich nicht vorstellen, dass irgendjemand vor Dantes Charme ein Auge zudrücken k?nnte.


    "Das ist ja furchtbar!" rief Estelle mit einem Schaudern aus.


    "In der Tat. Unser nführer hat uns den Schutz der jungen Druidennymphen anvertraut, damit sie nicht gezwungen werden, sich gegen ihren Willen zu binden, wenn sie an der blühenden Jagd teilnehmen." Die andere Druidennymphe stimmte zu.


    "Wenn die Nord- und Zigeunerns noch die alten Br?uche ehren, wie kann euer n dann einfach zusehen, wie sie unschuldige Menschen wegschleppen?" Estelle zischte wütend.


    "Wir Nymphen beschützen die Unsrigen, und die alten Br?uche haben sich seit Jahrhunderten bew?hrt. Nur weil wir nicht einer Meinung sind, hei?t das nicht, dass wir uns gegen unsere eigene Art stellen." erwiderte die Oberw?chterin.


    "Also ist nur deine Sippe wichtig? Alle anderen k?nnen zur H?lle fahren?" Estelle spottete leise vor sich hin.


    "Und eure Art ist anders? Die Tyrannei der Drachen herrscht seit Jahrhunderten, so sehr, dass sie wohl vergessen haben, dass sie es waren, die in Kettengen." konterte der Oberw?chter und warf Estelle einen b?sen Blick zu.


    Bei der Erw?hnung ihres Volkes schoss Wut durch Estelles Adern. Diese tributpflichtigen V?lker waren schon immer undankbar gewesen, und Estelle war es gewohnt, ihre Unzufriedenheit mit der Oberherrschaft der Asvar-Bestien zu sehen.


    "Die Drachen haben diese L?nder gerettet! Sie beschützen diese L?nder, sie haben Blut vergossen, um die Festung und jedes Volk vor dunklen M?chten und gro?en Bestien zu schützen!"


    "Das Gleiche kann man nicht von den Nymphen sagen, die sich seit Generationen in ihren W?ldern verstecken!"


    "Alles, was ihr wisst, sind die kurzen Jahrhunderte verdorbenen Ruhmes, als eure Art sich mit den dunklen M?chten verbündete, um meine Art zu versven! Ihr solltet alle in Ketten gelegt werden!" Estelle schnappte sofort zurück, ihre Augen loderten vor Wut.


    Damals hatten sich alle V?lker zusammengetan, um die Bestien von Asvar zu überw?ltigen, weil sie gierig nach Drachensch?tzen waren. Sie nahmen ihnen die Freiheit und legten sie in Ketten.


    Estelle wusste, dass viele Generationen vergangen waren und sich die Zeiten ge?ndert hatten, aber sie würde nie vergessen, was ihre Mutter sie über diese schrecklichen Tage gelehrt hatte.


    Jetzt, wo sich der Spie? umgedreht hatte, waren die anderen Rassen immer schnell dabei, Tyrannei anzuprangern ... und verga?en dabei, dass sie selbst die Tyrannen waren, nur eben vor einigen Jahrhunderten.


    "Wo wir gerade von diesen Zeiten sprechen, ihr und eure Artgenossen dürft immer noch euer Leben und eure Territorien behalten ... ihr solltet dankbar sein für die Gnade, die euch zuteil wurde." schloss Estelle in einem dunklen Tonfall.


    Der Oberw?chter warf Estelle noch einen Blick zu, bevor er leise vor sich hin brummte.


    "Seitdem sind viele Generationen vergangen, wir sind nicht mehr dieselben, die unsere Vorfahren einst waren."


    " Aber unsere Traditionen und Kulturen wurden vom Drachenk?nig in die Freiheit enssen. Du und dein Begleiter h?ttet euch vom Wald Tajmaé fernhalten sollen." murmelte der Oberw?chter.


    Estelle holte tief Luft, um ihre Wut zu bes?nftigen. Wenn sie eine Chance haben wollte, Dante zu finden, würde sie die Hilfe der Druidennymphen brauchen.


    Wenn sie der einzige n waren, der mit den alten Br?uchen nicht einverstanden war, dann war Estelle sicher, dass sie ihr helfen konnten, Dante zu befreien.


    "Du sagst, das Fest findet hier im Tajmaé-Wald statt, also sind alle drei ns aus euren jeweiligen Territorien hierher gekommen, um sich zu treffen?" fragte Estelle in einem viel ruhigeren Ton.


    "Es ist ein Fest, das einmal in jedem Jahrzehnt stattfindet, deshalb sind wir weit gereist, um daran teilzunehmen. Der Wald Tajmaé ist unser heiligster Wald, und hier werden die Jagd und die Bindungszeremonien abgehalten."


    "Sobald die Blütezeit vorbei ist, erhalten die Frischverm?hlten den Segen des Waldgeistes und die ns kehren alle in ihre Territorien zurück." Die andere Nymphe best?tigte Estelles Worte.


    "Bindungszeremonie..." murmelte Estelle entsetzt vor sich hin.


    "Mach dir keine Sorgen, es ist nicht so schlimm, wie du denkst. Die Nord- und Zigeunernymphen haben zwar gewaltsam Gefangene gemacht, aber die Gefangenen haben immer noch ein Mitspracherecht bei ihrem eigenen Schicksal." versicherte der Oberw?chter.


    "Wahrhaftig?" Estelle atmete erleichtert auf.


    "Der Gefangene muss eine Zeit von einer vierten Nacht abwarten, in der die unverpaarten Nymphen, deren Lust er erregt hat, um seine Hand wetteifern ... und dann liegt die Entscheidung, wen er bindet, allein bei ihm." erkl?rte der Oberw?chter.


    "Wie kann das überhaupt eine Wahl sein?! Er muss doch eine binden! Kann er sich nicht aussuchen, ob er losgssen wird?" fragte Estelle erstaunt.


    Der Oberw?chter gluckste leise und schüttelte den Kopf.


    "Viele Menschen str?men in den Wald von Tajmaé in der Hoffnung, als Preis ausgew?hlt zu werden. Es wird als gro?e Ehre angesehen. Lossen? Das kommt nicht in Frage." erwiderte der Oberw?chter.


    Estelle runzelte besorgt die Stirn, sie konnte sich nicht vorstellen, wie Dante auf diese Situation reagieren würde, aber sie wusste mit Sicherheit, dass er nicht erfreut sein würde.


    Da sie selbst als Drache geboren wurde, wusste Estelle, dass es ein gro?es Unrecht gab, das einem Drachen niemals angetan werden durfte, n?mlich zur Bindung gezwungen zu werden.


    Aber für einen Drachen wie Dante war es noch schlimmer... ein Drache, der eine Trennung erlitten hatte.


    ’Ich muss Dante bald finden! Ich muss es tun!’ dachte Estelle voller Dringlichkeit, als sie tiefer in den Wald Tajmaé vordrangen.
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