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Chapter 226: Was ist gut? (Kap.226)

    <h4>Chapter 226: Was ist gut? (Kap.226)</h4>


    Neveahs steife Haltung entspannte sich erst, als Davina sich zurückzog und einen Schritt zurücktrat, aus Neveahs pers?nlichem Bereich heraus.


    Davina schien Neveahs ablehnende Reaktion auf ihre Umarmung nicht einmal bemerkt zu haben, und Neveah war froh darüber.


    Neveah hatte es noch nie gemocht, jemanden in ihrer N?he zu haben... sie war schon einmal gestorben, weil sie ihren Schutz vernachl?ssigt hatte, es w?re dumm von ihr, eine Wiederholung zuzssen.


    An diesem Punkt in Neveahs Leben war jeder, der ihr zu nahe kommen konnte, ohne ihre Instinkte auszul?sen, jemand, dem sie zutiefst vertraute... und von solchen Menschen gab es nicht viele.


    ’Gibt es welche?’ dachte Neveahs Wolf, aber Neveah hatte keine Antwort und so blieb sie still.


    "Mach das nicht noch einmal, ich habe mir wirklich Sorgen um dich gemacht." belehrte Davina sie mit einem strengen Blick.


    Neveah konnte keine Versprechungen machen und so nickte sie nur, sagte aber nichts darauf.


    Als das gekl?rt war, betrachtete Davina Neveah und nahm ihre Kleidung zur Kenntnis.


    "Nun, ich kann nicht sagen, dass ich das erwartet h?tte..." murmelte Davina erstaunt.


    "Da muss ich zustimmen." Erwiderte Neveah mit einem l?ssigen Achselzucken.


    Davina sprach nicht weiter und gestikulierte in Richtung der vierten Ebene.


    "Komm jetzt, du solltest dich etwas ausruhen. Lord Everon hat erw?hnt, dass du absolute Ruhe brauchst, du wirst rechtzeitig genug Zeit haben, um mit deinem Beau zu fliegen." stichelte Davina.


    Neveah verdrehte die Augen und lie? sich von Davina mitziehen, als sie in den vierten Stock gingen.


    "Richtig, du hast erw?hnt, dass du nicht im Bergfried warst. Wie kommt es, dass du nichts davon erz?hlt hast?" erinnerte sich Neveah pl?tzlich.


    Davina warf Neveah einen nachdenklichen Blick zu, als sie einen Moment innehielt.


    "Nun, du musstest dich um die Geburt von Lady Kaliana kümmern. Ich war wohl so überw?ltigt von allem, was passierte, dass ich vor Lady Kalianas Entbindung gegangen bin."


    "Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wei? ich nicht einmal mehr, warum ich gegangen bin. Ich sch?tze, ich war einfach so besorgt, dass ich die letzten Tage in der Zitadelle bei meiner Tante verbracht habe und erst heute zurückgekehrt bin." sagte Davina nachdenklich.


    "Du warst nicht diejenige, die eingesperrt war, und irgendwie warst du noch mehr überw?ltigt als ich, wenn man bedenkt, dass du jetzt sogar Dinge vergisst." erwiderte Neveah amüsiert.


    "Ach,ss es gut sein. Immerhin stehst du jetzt nicht mehr unter meiner Obhut. Aber mach dir keinen ?rger ... du hast schon genug angerichtet." warnte Davina.


    "Was habe ich denn getan?" fragte Neveah unschuldig.


    Davina spottete über Neveahs unschuldigen Tonfall, bevor sie ihren Schritt beschleunigte, wobei sie Neveah immer noch mit sich zerrte.


    "Wenn du so besorgt um mich bist, solltest du an meine Gesundheit denken." bemerkte Neveah, als sie durch Davinas heftiges Ziehen fast das Gleichgewicht verlor.


    "Daran h?ttest du denken sollen, bevor du von einer Klippe gesprungen bist und so ein Chaos angerichtet hast." konterte Davina.


    "Aber was habe ich denn getan?!" fragte Neveah diesmal in ehrlicher Verblüffung.


    "Abgesehen davon, dass du dich tot gestellt und den ganzen Bergfried nach dir suchenssen hast? Wie ich h?re, wurde Lord Xenons wilder Dunst durch die Nachricht von deinem Sturz ausgel?st."


    "Trotzdem hat er seinen wilden Dunst unterdrückt und tagng gesucht, der Dunst kehrte erst wieder zurück, als er dich nicht finden konnte." warf Davina ein.


    Bei der Erw?hnung von Xenon blieb Neveah sofort stehen und Davina wurde zurückgezogen, da sie Neveah nicht wirklich ziehen konnte, wenn Neveah es nicht zulie?.


    Neveah war schlie?lich immer noch ein Wolfswandler, sie war nicht so schwach.


    "Er hat was...? fragte Neveah in einem kaum h?rbaren Flüsterton, als ihre überraschung nachlie?.


    "Du wusstest es nicht?" fragte Davina mit einer hochgezogenen Braue.


    "Nein, nein, wusste ich nicht! Wie konnte er in diesem Zustand nach mir suchen?!" rief Neveah verblüfft aus.


    "Nun, Lord Xenon hat den wilden Dunst w?hrend der Suche zurückgehalten. Wie ich h?re, ging es ihm ein paar Tageng gut, und er kehrte erst zurück, als sich die Gerüchte verbreiteten, dass du mit Sicherheit tot bist." erkl?rte Davinangsam.


    Neveah ?fe den Mund, um zu sprechen, schloss ihn aber wieder, unf?hig, ein Wort zu formulieren, w?hrend sich ihr Herz vor Sorge und Schuldgefühlen zusammenzog.


    "Als Dienerin solltet Ihr Eurem Herrn nicht solche Sorgen bereiten. Nun, da Lord Xenon darum gebeten hat, in Handschellen gelegt zu werden, bin ich sicher, dass der Bergfried für viele Tage angespannt sein wird... ", fuhr Davina fort und brach mit einem schweren Seufzer ab.


    W?hrenddessen stand Neveah einfach nur da und schien wie bet?ubt zu sein.


    "Zumindest uben jetzt alle, dass deine Anwesenheit das Einzige war, was Lord Xenons wilden Dunst ferngehalten hat."


    " Jetzt, wo er in deiner Abwesenheit zurückgekehrt ist, k?nnen sie endlich sehen, was du alles Gutes für den Bergfried getan hast, und alle sind erleichtert über deine Rückkehr." schloss Davina.


    Mit diesen Worten zog Davina Neveah mit sich, bis sie in Neveahs Zimmer ankamen, w?hrend Neveahs Verstand von dem, was sie gerade geh?rt hatte, schwirrte.


    ’Gut?’ dachte Neveah bei sich.


    Was war gut? Neveah ubte nicht, dass sie etwas getan hatte ... zumindest nicht für Xenon.


    Neveah und K?nig Jian waren eindeutig die einzigen, die wussten, dass Xenons wilder Dunst bereits zurückgekehrt war, bevor Neveah von der Klippe gestürzt war... Neveah war sich sogar ziemlich sicher, dass sie ihn ausgel?st hatte.


    Die Begegnung zwischen Xenon und Neveah auf dem Berg Edar war Beweis genug dafür, dass Neveah als Erinnerung an Xenons vergangene Liebe den wilden Dunst ausgel?st hatte.


    Und Neveah hatte die Sache noch verschlimmert, indem sie von der Klippe sprang und Xenon, der bereits verletzt war, Sorgen bereitete.


    Wie konnte man also uben, dass Neveahs Rückkehr eine Erleichterung war? Jetzt, wo Xenon sogar angekettet sein würde?


    "Gibt es keine M?glichkeit? Keine M?glichkeit, dass Seine Gnaden seine Entscheidung, Xenon in Ketten zu legen, zurücknehmen kann?" fragte Neveah Davina, w?hrend sie sich geistesabwesend auf ihr Bett setzte.


    "Angekettet? Oh nein, Lord Xenon wird in Handschellen gelegt und nicht angekettet." erwiderte Davina in einem grimmigen Ton.


    "Gibt es da einen Unterschied?" fragte Neveah misstrauisch und Davina nicktengsam.


    "Ein Drache kann sich leicht aus den Ketten befreien ... eine Drachenfessel ist eine Kette, die nur aus Magie besteht, so wie es die Zauberer in den frühen Jahren gemacht haben ... es ist die einzige M?glichkeit, einen Drachen wirklich zu fesseln." verriet Davina.


    "Xenon soll gefesselt werden...durch Magie...?" wiederholte Neveah entsetzt für sich.
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