<h4>Chapter 216: So weit es geht (Kap.216)</h4>
~Der Eklipse-Pst~
Die Türen zum Thronsaal wurden aufgerissen und Alpha-K?nigin Vilma stürmte in den Raum. Ihre Augen leuchteten vor Wut.
Mit diesen suchte sie den Thronsaal ab, bevor sie sich auf Alessio festsetzten, der auf dem tz des Alpha-K?nigs sa?, wobei er seiner Mutter mit hochgezogenen Augenbrauen direkt in die Augen blickte.
Neben ihm sa? Lado, mit dem Alessio kurz zuvor gesprochen hatte.
"Alessio! Was hast du blo? vor?!" fuhr Alpha K?nigin Vilma zornig auf, als sie weiter in den Saal schritt.
Alessio hob eine Augenbraue, hob die Hand und entlie? Lado.
Lado verlie? den Raum und Alessio blieb alleine mit seiner Mutter zurück.
"Würdest du es auch wagen, so hereinzustürmen, wenn mein Vater anwesend w?re, genau hier, wo ich gerade sitze?" fragte Alessio mit gef?hrlich leiser Stimme.
Terran, Alessios Wolf,uerte innerhalb von ihm, bereit, jeden Moment hervorzubrechen.
Alessio hatte in letzter Zeit oft bemerkt, dass sein Zorn leicht entmmt wurde, und mit jedem vergangenen Tag wurde Terran unruhiger.
Alpha K?nigin Vilma wurde von Alessios Worten vor den Kopf gesto?en. Sie ?fe den Mund, um zu sprechen, fand jedoch keine passenden Worte und schloss ihn wieder.
"Beruhige dich, Mutter. Ich nehme es dir nicht übel. Welches Vergnügen verschafft mir dein unangekündigter Besuch?" fragte Alessio und zwang seinen Wolf zur Ruhe.
"Dein Vater ist seit drei Tagen weg, Alessio. Wie kommt es, dass alle Wachen neu positioniert werden?"
"Sollte dein Vater zurückkommen und feststellen, dass der Eklipse-Pst anders aussieht als er ihn vessen hat, musst du dafür bezahlen." donnerte Alpha K?nigin Vilma anschuldigend.
Alessio l?chelte sp?ttisch unterdrückt aufgrund der Worte seiner Mutter. Snge würde er seinen Vater nicht einschüchternssen.
Es gab Zeiten, da reichte die blo?e Erw?hnung des Namens seines Vaters, um Alessio zur Ordnung zurückzurufen, doch diese Zeiten waren nun vorbei.
Alessio hatte das Interesse verloren, seinem Vater oder jemand anderem nachzugeben.
"Genau das ist also dein Anliegen...aber du musst dir keine Sorgen machen, Mutter. Ich bin der einzige Sohn meines Vaters, was mich unverzichtbar macht."
"Du solltest eher darüber besorgt sein, dass ich ihn für entbehrlich halte... Für mich, ist Vater ersetzlich." entgee Alessio mit gehobener Schulter und einem b?sen Funkeln in seinen Augen.
Alpha K?nigin Vilma keuchte leise auf und taumelte zurück.
"Alessio... was hast du nur vor?" fragte Alpha K?nigin Vilma schockiert.
Alessio schmunzelte und sah sich im Thronsaal um.
"Mutter, es ist an der Zeit, dass all dies... mir geh?rt." antwortete Alessio.
Alessio verschwieg seiner Mutter die Wahrheit nicht, auf welche Weise auch immer, sie oder sonst wer konnte nichts dagegen tun.
"In den letzten Tagen gab es seltsame Bewegungen rund um die Festung."
"Die Krieger... die Eklipse-Alphas, sogar die Hexen. Du... du nst deinen Vater zu stürzen?" flüsterte K?nigin Vilma.
"Ich würde es nicht als Sturz bezeichnen, Mutter. Ich würde es... Nachfolge nennen." entgee Alessio gssen.
"Alessio... muss es wirklich soweit kommen? Du bist der vorgesehene Nachfolger deines Vaters! Warum versuchst du, alles in Unordnung zu bringen?!" rief Alpha K?nigin Vilma mit zittriger Stimme aus.
"Durchaus. Ich würde ohnehin sein Nachfolger. Was macht es schon für einen Unterschied, wenn es eher früher als sp?ter geschieht?" fragte Alessio neugierig, er stieg vom Thron herab und ging die Treppe hinunter.
Alessio ging gssen zu seiner Mutter hinüber, blieb neben ihr stehen und beugte sich so nah zu ihr herüber, dass nur sie seine Worte h?ren konnte.
"Vater hat durch K?mpfe und Blutvergie?en seinen Thron engt. Vaters Herrschaft wurde durch noch mehr Blutvergie?en und Schrecken aufrechterhalten. Wann wurde in unserem Geschlecht jemals etwas auf ehrliche und faire Weise getan?"
"Mein Vater ist ein Schl?chter... ein Tyrann. Doch er ist mein Vater und wenn es eine Sache gibt, die ich von ihm gelernt habe, dann ist es die, dass Recht und Unrecht durch den Sieger bestimmt werden..."
"Vater muss auch gewusst haben, als er begonnen hat, mich so zu erziehen wie er, dass ich genau wie er, alles, was ich begehre, mit Blut ergreifen werde."
"Ich werde Alpha K?nig sein, Mutter. Nicht, wenn Vater es will, sondern wenn ich es will... und wenn ich dafür das Eklipse-Gebiet mit Blut ummanteln muss, dann werde ich das tun." zischte Alessio finster.
"Alessio... du in Gottes Namen, was ist nur mit dir geschehen?!" rief Alpha K?nigin Vilma auf.
"Ich war schon immer so, Mutter. Du warst nur zu sehr von deiner eigenen Dunkelheit eingenommen, um meine zu erkennen." antwortete Alessio mit hochgezogenen Schultern.
"Nun, Mutter, wenn die Zeit reif ist, musst du ebenfalls eine Seite w?hlen." Hauchte Alessio in einem leisen Flüsterton, der K?nigin Vilma kalte Schauer des Schreckens über den Rückenufen lie?.
"Und was willst du mit deinem Vater anstellen?" fragte Alpha K?nigin Vilma nerv?s.
"Vater? Selbst ohne meine Hilfe hat er bereits zu viele Feinde. In dem Augenblick, wo er den Schutz des Eklipse-Pstes verlie?, h?tte er auf die Konsequenzen vorbereitet sein müssen."
"Ich bezweifle, dass ich selbst etwas unternehmen muss, wenn doch, dann bleibt immer noch genügend Zeit."
"Aber zuerst... muss ich das Schloss des K?nigs einnehmen, die Armee des K?nigs, die Welt des K?nigs und dann... das Leben des K?nigs." Antwortete Alessio mit einem kalten L?cheln.
"Du würdest deinen eigenen Vater t?ten?" Alpha K?nigin Vilma atmete entsetzt auf.
"Vater sagte mir einmal... ’Macht kennt keine Bindung’..." Alessio begann, und seine Augen verschwammen, als er eine Erinnerung hervorrief.
"Er sagte diese Worte, kurz bevor er mich meinen besten Freund t?ten lie?. Damals war ich gerade erst zw?lf Sommer alt, aber ich erinnere mich noch an die W?rme seines Herzens, das ich in meinen H?nden hielt, und das Blut, das von meinen Krallen tropfte."
"Es war nicht meine erste T?tung, bei weitem nicht... und auch nicht die Letzte. Aber es war der Mord, den Vater am meisten zu sch?tzen wusste." murmelte Alessio.
"Warum? Weil er in diesem Augenblick in mir das Monster erkannte, das er auch war."
"Ja, Mutter, ich bin das Monster, das er geschaffen hat. Und w?hrend er mich schuf, standest du daneben und hast zugeschaut. Dieses Mal... wirst du genau das Gleiche tun müssen." flüsterte Alessio.
"Wie weit... wie weit wirst du gehen, Alessio?" erkundigte sich Alpha K?nigin Vilma.
"So weit... wie es n?tig ist." antwortete Alessio, bevor er an K?nigin Vilma vorbeischritt und aus dem Saal marschierte.