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Chapter 203: Ein Grund (Kap.203)

    <h4>Chapter 203: Ein Grund (Kap.203)</h4>


    Neveah st?hnte leise vor sich hin, einen Momentng konnte sie nur dasitzen und über ihr grausames Schicksal nachdenken.


    Es war nicht ihre Schuld, dass sie keine Bindung und keine Familie haben konnte. Neveahs Mutter hatte sie bei ihrer Geburt vor den Toren des Eclipse Pce ausgesetzt, und ihr Vater betrachtete sie als Gegenstand, der an den Meistbietenden verkauft werden sollte.


    Neveahs Halbbruder war irgendwie ihr Gef?hrte geworden, und selbst er wollte sie nicht... und selbst wenn er es wollte, würde Neveah lieber abtrünnig werden, als ihn zu akzeptieren.


    Ein Herz, das grausam genug war, um Neveah einmal zu ermorden, war kein Herz, dem Neveah jemals vertrauen oder das sie lieben konnte, es war ein Herz, das sie stattdessen mit einem Dolch durchbohren würde.


    Und dann war Neveah eine, deren Identit?t als Alphak?nig-Wolf verborgen bleiben musste, wie konnte sie eine Rudelbindung haben?


    In Neveahs Leben gab es zu diesem Zeitpunkt niemanden, den sie lieben konnte, Neveah ubte nicht, dass sie noch zur Liebe f?hig war, also was genau konnte sie tun, au?er ihr Schicksal zu akzeptieren?


    "Ich bin jemand, der seinen Wolf über ein Jahrzehntng ausgesperrt hat, ohne entdeckt zu werden. Ich habe mich nie dem Schicksal gebeugt und ich werde auch jetzt nicht damit anfangen."


    "Unsere gr??te Macht ist unser Wille. Du hast mich, ich werde dich nicht zur Wilden werdenssen. Sei dir dessen sicher." schwor Neveah ihrer W?lfin.


    "Ich wei?." dachte Neveahs Wolf, der endlich wieder zu seinem normalen Ich zurückgefunden hatte.


    So wie sie bis zu diesem Moment alles herausgefunden hatte, war Neveah sicher, dass sie auch dies herausfinden würde... sie würde ihren eigenen Weg finden.


    "Davon abgesehen sollten wir aufbrechen." dachte Neveah zu ihrer W?lfin, w?hrend sie sich aufrichtete.


    "Musst du das?" Eine vertraute Stimme erreichte Neveah und sie erstarrte, ihre Augen weiteten sich, als Menarx aus dem Schutz der B?ume hervortrat.


    Der Blick in seinen Augen war eine komplizierte Mischung aus Erleichterung und Verzweiflung, und Neveah schluckte gezwungenerma?en die Schuldgefühle hinunter, die in ihrem Herzen aufkeimten.


    In den letzten Tagen hatte Neveah alle Gedanken an Menarx, Xenon, Everon und Davina verdr?ngt... all die Menschen, die einen zweiten Gedanken ausl?sen konnten.


    Doch jetzt, angesichts eines am Boden zerst?rt aussehenden Menarx, der sichtlich verletzt war und sich nicht die Mühe machte, dies zu verbergen, war Neveah nicht sicher, wie sie reagieren sollte.


    "Du..." begann Neveah und hielt auf halbem Weg inne, als sie frustriert eine Hand an ihre Stirn legte.


    Neveah hatte gehofft, dass sie nicht in eine solche Situation geraten würde, in der sie den wenigen guten Menschen, die in den Hallen des Drachenturms wandelten, gegenübertreten musste.


    "Ich ... was? Willst du, dass ich gehe? So tun, als h?tte ich dich nicht gesehen? Dich für einen Toten halten?" fragte Menarx in einem leisen Ton.


    Er blieb auf einer Stelle stehen, als fürchtete er, Neveah zu verscheuchen, wenn er auch nur einen Schritt nach vorne machte.


    Neveah schwieg einen Momentng, bevor sie schlie?lich eine Antwort gab.


    "Kannst du das tun ... wenn ich dich darum bitte, wirst du das für mich tun?" fragte Neveah z?gernd.


    "Du kalte, herzlose Frau." murmelte Menarx unter seinem Atem bei Neveahs Worten.


    Neveah seufzte leise, sie war sich nicht einmal sicher, warum sie diejenige war, die sich schuldig fühlte, aber irgendwie wusste sie ohne Zweifel, dass die letzten zehn Tage für Menarx schwierig gewesen waren.


    "Da du wei?t, was für eine Frau ich bin, solltest du mich nicht in den Drachenfried zurückkehrenssen. Wenn Ihr das tut... werde ich noch mehr Unruhe stiften, als ich es ohnehin schon getan habe." sagte Neveah aufrichtig.


    Neveah hoffte, dass Menarx die Dinge so bssen würde, wie sie waren, so war es für alle anderen besser.


    Immerhin... konnte Neveah nichts mehr für Xenon tun, sein wilder Dunst war sogar mit ihr an seiner Seite zurückgekehrt.


    "Besorgnis...? Wenn ich mir Sorgen um dich machen darf... mich um dich sorgen darf, warum sollte ich das ablehnen?" Die Antwort von Menarx kam für Neveah v?llig unerwartet.


    "Ihr Drachen habt mich wegen Xenon hierher gebracht, nicht wahr?..."


    "Aber jetzt habe ich keinen Grund mehr, hier zu sein. Ich bin für die Drachen nutzlos, ich bin nicht wichtig genug, als dass ihr euch um mich kümmern müsstet... seht ihr das nicht?" Neveah seufzte verzweifelt.


    Menarx’ Blick, der die ganze Zeit über Neveahs Augen gemieden hatte, richtete sich schlie?lich auf Neveahs Augen.


    "Wenn du nicht von Bedeutung bist ... dann liegt es an mir, das zu entscheiden." zischte Menarx.


    Blitzschnell bewegte er sich, und es dauerte nur einen Wimpernscg, bis Neveah Menarx direkt vor sich sah und auf sie herabstarrte.


    Menarx war so nah, dass es kaum einen Zentimeter Abstand zwischen ihnen gab, sein Geruch umhüllte Neveah vollst?ndig und Neveah konnte nur überrascht zu ihm aufblinzeln.


    "Was hat das zu bedeuten?" fragte Neveahngsam.


    In Menarx’ roten Augenh?hlen spiegelte sich ein Strom von Emotionen, die sich so schnell bewegten, dass Neveah kaum eine von ihnen identifizieren oder gar herausfinden konnte, was Menarx in diesem Moment dachte.


    Alles, was Neveah wusste, war, dass eine W?rme und Z?rtlichkeit, eine intensive Bewunderung in Menarx’ Augeng, die so sichtbar war, dass Neveah nicht einmal die Tatsache leugnen konnte, dass sie an sie gerichtet war.


    ’Menarx... liebt mich...’ erkannte Neveah in diesem Moment v?llig schockiert.


    Dieses Ma? an intensiver Bewunderung in diesen roten Augen war unverkennbar, Menarx starrte auf Neveah herab, als w?re sie das Wertvollste, was es gab.


    Es war ein Blick, der so rein und aufrichtig war, dass es keiner Worte bedurfte, ein Blick, den Neveah in all ihren achtzehn Lebensjahren noch nie erhalten hatte.


    "Wenn du keinen Grund hast, in den Drachenfried zurückzukehren ... dann werde ich dir einen Grund geben, Veah." begann Menarx, seine Hand hob sich, um Neveahs Wange z?rtlich zu streicheln und ihr Haar hinter das Ohr zu streichen.


    "Menarx... I..." stotterte Neveah, um Worte verlegen.


    "Wenn sonst nichts... dannss mich dein Grund sein." flehte Menarx.


    Neveahs Atem stockte in ihrer Kehle, als Menarx’ Blick zu ihren Lippen hinabschweifte,


    Neveah wusste schon vorher, was kommen würde, aber das bereitete sie nicht auf den Moment vor, in dem Menarx’ Kopf sich senkte und seine Lippen die ihren in einem brennenden Kuss eroberten.
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