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Chapter 190: Ein Ausweg (Kap.190)

    <h4>Chapter 190: Ein Ausweg (Kap.190)</h4>


    "Und wenn sie es nicht tun?" fragte Estelle beunruhigt.


    "Das ist keine Frage des ’Falls’. Sie werden es sicher nicht tun, Drachen verhandeln nicht mit Zauberern oder überhaupt mit jemandem. Lord Starron wird dafür sorgen, dass das Schwarze Netzwerk niemals sein Ziel erreicht." erwiderte Dante mit überzeugung.


    "Also ... mein Vater ist in Gefahr?" fragte Estelle nerv?s.


    "Nicht direkt. Den Lord von Fort zed so direkt zu verletzen, hie?e, der Festung offen den Krieg zu erkl?ren. Das kann sich das Schwarze Netzwerk noch nicht leisten."


    "Au?erdem haben sie nicht das Zeug dazu, Lord Starron zu t?ten. Er ist ein Drachenlord und ein verehrter Krieger von Asvar."


    "Selbst wenn sie ihr Ziel nicht erreichen, wird sich das Schwarze Netzwerk zurückziehen müssen."


    "Sie haben keine Chance gegen die glühenden Drachen. Die einzige vorübergehende überlegenheit, die sie haben, ist der Zauber, der verhindert, dass sich die glühenden Drachen innerhalb des Schlosses verwandeln k?nnen."


    "Aber ein Drache in Menschengestalt ist nur wenig weniger m?chtig als in seiner Drachengestalt, das wei? das Schwarze Netz."


    "Das überraschungsmoment ist vorerst auf ihrer Seite, sie werden sich sicher zurückziehen, bevor sich der Spie? umdreht ... kein Feuerdrache wird zu Schaden kommen." versicherte Dante.


    "Warum muss Vater mich dann wegschicken?" fragte Estelle, obwohl sie wusste, dass es an dem Gegenstandg, den sie bei sich trug.


    "Um Eure Sicherheit zu gew?hrleisten, Lady Starron. Ihr seid schlie?lich Lord Starrons gr??te Schw?che, wenn Ihr gefangen genommen werdet, wird das Schwarze Netzwerk gewinnen."


    "Die einzige M?glichkeit für die uen Drachen, die Situation zu wenden, ist, dass sie sich keine Sorgen um Sie machen müssen." Dante antwortete ausdruckslos.


    Es war nicht gerade angenehm, als Schw?che bezeic zu werden, aber Estelle wusste, dass Dante Recht hatte: Wenn sie zurück in der uen Burg war, konnte sich ihr Vater nicht auf den Kampf konzentrieren.


    "Meine einzige Sorge ist ... die dunkle Magie ist unberechenbar. Wenn das Schwarze Netzwerk sein Ziel verfehlt, werden sie dann wirklich mit leeren H?nden gehen?" Dante dachteut nach, bevor er seufzte.


    "Ich vertraue auf die F?higkeiten und das Urteilsverm?gen deines Vaters. Ich werde dich aus Fort zed hinaus zu deinen Onkeln auf Patrouille schicken, damit du ihnen berichten kannst, was geschehen ist." entschied Dante, w?hrend er Estelle die Hand reichte und bemerkte, wie sie sich abmühte, aufzuholen.


    Estelle nahm geistesabwesend Dantes angebotene Hand, und die beiden setzten ihren Weg durch den Waldpfad in zügigem Tempo fort.


    Der Waldweg, der aus der uen Burg herausführte, schnitt durch einen gro?en Teil von Fort zed, aber irgendwann würden sie aus dem Wald herauskommen müssen, um durch die Stadttore zu gngen.


    "Das Schwarze Netzwerk wird sich im Verborgenen halten und die Stadttore im Auge behalten, um nach euch zu suchen. Wir werden vorsichtig sein müssen." sagte Dante zu Estelle, als sie sich dem Waldrand n?herten.


    Estelle dachte einen Momentng darüber nach, dass Fort zed als gro?e Festung bezeic wurde, weil es das wirklich war.


    Mit hoch aufragenden, uneinnehmbaren Mauern und den Stadtwachen, die den Ein- und Ausgang kontrollierten, mussten alle anderen au?er den Drachen, deren Weg durch den Himmel führte, ihre Identit?t nachweisen, bevor sie einreisen durften.


    Besonders streng waren die Sicherheitsvorkehrungen zu sp?ter Stunde und vor dem Morgengrauen, wenn die Flugpatrouille unterwegs war.


    Da Fort zed ein wichtiges Handelszentrum war, das zahlreiche Handelsrouten bewachte, war ein solches Ma? an Sicherheit zu erwarten, zumal Fort zed rtiv nahe an der verborgenen Stadtg.


    Von allen V?lkern, die die Drachenwandler erobert hatten, konnte die verborgene Stadt der Zwerge noch als unabh?ngig von der Drachenherrschaft betrachtet werden.


    Daher waren die Zwerge immer b?sartig und schmiedeten b?swillige Pl?ne. Zum Schutz der menschlichen H?ndler, die auf den Handelswegen unterwegs waren, musste Fort zed absolut sicher sein.


    Nachdem er einen Momentng darüber nachgedacht hatte, kam ihm eine Idee.


    "Zurzeit trifft in Fort zed eine Lieferung von der Schmiedegilde in The Rudder ein. Nach der Lieferung brechen die Kaufleute sofort auf, damit sie rechtzeitig zurückkehren k?nnen."


    "Das ist schon seit vielen Jahren so, wenn wir uns unter die H?ndler mischen k?nnen, wird uns niemand verd?chtig finden oder uns ausmachen." gab Estelle an Dante weiter.


    "Du kennst deinen Weg in und aus Fort zed selbst in einer solchen Situation ... lobenswert." murmelte Dante mit einem verst?ndnisvollen Nicken.


    "Ich habe mein ganzes Leben hier verbracht. Niemand kennt Fort zed besser als ich ... und doch w?re es mir lieber, wenn dies das einzige Mal w?re, dass ich mich aus meinem eigenen Haus schleichen müsste." antwortete Estelle mit einem schweren Seufzer.


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    "Halt!" rief ein Soldat der Stadtwache und hielt die gesamte Versorgungsgruppe an.


    Estelle und Dante standen am Ende der Gruppe, gekleidet in Roben, die sie vor kurzem zwei Mitgliedern der Gilde entrissen hatten.


    Selbst um diese Zeit hatte Estelle noch ein schlechtes Gewissen, weil sie die beiden Schmiede bewusstlos in einer Gasse zurückgssen hatte, aber das war die einzige M?glichkeit, Fort zed um diese Zeit zu vessen, die ihr einfiel.


    Die Schmiede konnten immer noch gehen, wenn die Sonne aufging, aber in dem Moment, in dem das Schwarze Netzwerk bemerkte, dass Estelle nicht mehr im uen Schloss war, würden sie die Stadt auf der Suche nach ihr durchk?mmen.


    Estelle hielt den Kopf gesenkt, als die Stadtwache die Karren inspizierte und die Erkennungsmarken aller Mitglieder der Schmiedezunft überprüfte.


    Der Stadtw?chter ging die Reihe enng und kam bald bei Dante und Estelle an, die am Ende der Reihe standen.


    Dante überreichte seinen Ausweis und der W?chter überprüfte ihn, bevor er zu Estelle ging.


    Estelle streckte ihre Hand aus, um ihre Erkennungsmarke zu zeigen, wobei sie ihren Blick nach unten richtete, so dass die Kapuze ihres Umhangs ihr Gesicht verdeckte.


    Der Stadtw?chter prüfte den Ausweis und reichte ihn Estelle zurück.


    Gerade als Estelle aufatmen wollte, griff der Stadtw?chter nach dem Griff seines Schwertes.


    "Deine Erkennungsmarke ist richtig... aber für einen Schmied ist dein K?rperbau eher ungew?hnlich. Und wo ist Euer Zunftwappen?!" vengte die Stadtwache in einem schroffen Ton.


    Estelle zuckte zusammen, als sie wusste, dass sie ertappt worden waren. Es war eine Ironie des Schicksals, dass Lord Starron die menschlichen Wachen pers?nlich ausbildete, nur damit sie viel zu aufmerksam waren, obwohl Estelle gehofft hatte, dass sie es nicht bemerken würden.


    Aus den Augenwinkeln sah Estelle ein Aufblitzen von Metall und sie wusste, dass Dante seine Klinge ziehen würde...
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