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Chapter 181: Abtrennung (Kap.181)

    <h4>Chapter 181: Abtrennung (Kap.181)</h4>


    Estelle stie? einen leisen Seufzer aus und blickte von der Leinwand auf, auf der sie geistesabwesend eine Szenerie mit einem Geflecht aus verschiedenen Farben malte.


    Da sie nichts anderes zu tun hatte, hatte sie ihre Staffelei und die Pinsel herausgeholt, um sich zu besch?ftigen, aber es war schwer, sich auf das Malen zu konzentrieren, wenn sie so aufgeregt war.


    "Der Tag k?nnte nichtngsamer vergehen." begte sich Estelle und stellte ver?rgert fest, dass die Sonne immer noch ihren Weg nach unten fand.


    Estelle musste sich fragen, ob die Tage immer song waren, oder ob sie vielleicht nur zu ?ngstlich war.


    Sie hatte ihren Unterricht für den Tag l?ngst beendet, und Estelle wollte nicht hier rumsitzen und warten, w?hrend ein so besonderer Tag so schnell vorüber war,


    Aber Estelle k Jason müsste erst aus den St?llen enssen werden, bevor er sich in sein Quartier zurückziehen k?nnte.


    "Er ist viel zu flei?ig, ich sollte mit Vater über die l?stigen Pflichten der Stallknechte sprechen." bemerkte Estelle zu sich selbst.


    "Es gibt genug H?nde auf der Burg, und die Pferde werden kaum gebraucht, w?re es da n?tig, songe zu arbeiten?" murmelte Estelle, w?hrend sie sich wieder dem Gem?lde zuwandte.


    Gerade als Estelle ihre Arbeit an der Leinwand vor ihr fortsetzte, ?fe sich ihre Tür und Lord Starron von Fort zed trat ein.


    "Vater!" rief Estelle überrascht aus, sprang auf und warf die Staffelei mitsamt dem Gem?lde, an dem sie arbeitete, um.


    Lord Starron zog angesichts der erschrockenen Reaktion seiner Tochter eine Augenbraue hoch und verschr?nkte die Arme vor der Brust, w?hrend er die Augen misstrauisch verengte.


    "Habe ich bei etwas gest?rt?" fragte Lord Starron.


    "Nein, Vater ... ganz und gar nicht." erwiderte Estelle schnell.


    Als sie merkte, dass ihre Reaktion viel zu extrem gewesen war, entkam Estelle ein nerv?ses Kichern, w?hrend sie den Kopf senkte, um dem Blick ihres Vaters auszuweichen.


    "Hmmm..." Lord Starron brummte leise und lie? seinen misstrauischen Blick noch einen Momentng auf Estelle ruhen, bevor er zu ihr hinüberging.


    "Vielleicht h?tte ich zuerst anklopfen sollen, du bist ein Lichtblüter und doch so leicht zu erschrecken." Lord Starron kicherte leise, als er Estelles Gem?lde in die Hand nahm und es begutachtete.


    Estelle stie? einen unh?rbaren Seufzer der Erleichterung aus, als ihr Vater ihre Reaktion beiseite schob, und sie beugte sich schnell hinunter, um die verstreuten Pinsel aufzuheben und sie beiseite zu legen.


    "Mach dich nicht über mich lustig, Vater. Ich habe dich nicht vor dem Morgengrauen erwartet, die Flugpatrouille kehrt erst im Morgengrauen zurück." Estelle grummelte leise vor sich hin.


    "Man sollte meinen, meine eigene Tochter h?tte mich lieber weg als in unmittelbarer N?he." bemerkte Lord Starron in einem übertrieben gequ?lten Ton.


    Estelle verdrehte bei den Worten ihres Vaters die Augen, obwohl in ihrem Herzen ein Gefühl der Schuld aufblühte, weil die Worte ihres Vaters so zutreffend waren.


    Es hatte Estelle so viel Mühe gekostet, dafür zu sorgen, dass ihr Vater genau an diesem Tag auf Flugpatrouille sein würde,


    Doch nun, da Lord Starron unangekündigt zurückgekehrt war, wusste Estelle, dass sie alle Hoffnungen für diesen Tag aufgeben musste.


    "Ich bin vor der Flugpatrouille zurückgekehrt, unser zed Castle erwartet einen wichtigen Gast und wir müssen rechtzeitig Vorbereitungen treffen." verriet Lord Starron.


    Estelle wurde bei der Erw?hnung eines Gastes hellh?rig;


    Estelle wusste nur zu gut, wie unwillkommen ihr Vater der Anwesenheit von Fremden in seinem Schloss gegenüber war,


    Das war der Grund, warum ein so gro?es Schloss wie das zed Castle in einer gesch?ftigen Stadt wie Fort zed nur selten G?ste zu Besuch hatte.


    So war es seit dem Tod von Estelles Mutter gewesen.


    Damit Lord Starron einen Gast empfing, musste es sich um jemanden von besonderem Rang handeln oder der Grund des Besuchs musste ihrem Vater wichtig genug sein.


    "Ein Gast? Wer ist es?" fragte Estelle neugierig.


    "Ein Gast, den wir mit einem gro?en Bankett begrü?en müssen. Nun, ich wei? nichts über die Organisation eines Banketts, und so kann ich nur kommen, um Euch um Hilfe zu bitten." erkl?rte Lord Starron.


    Estelle war jetzt noch neugieriger, ihr Vater hatte schon songe kein Bankett mehr ausgerichtet, wer konnte so wichtig sein, dass ihr Vater bereit war, ein Bankett auszurichten?


    "Ernsthaft Vater, wer ist es? Wer ist dieser Gast? K?nnte es ein Herr einer Festung sein? Oder vielleicht jemand aus Keep Skies?" fragte Estelle neugierig.


    "Der junge Lord von Fort Scabbard." antwortete Lord Starron mit einem Achselzucken.


    "Dante?!" rief Estelle angenehm überrascht aus.


    "Ah ... du erinnerst dich also doch an ihn." Lord Starron best?tigte dies mit einem Nicken.


    "Mutter hat ihm auf Wunsch seines Vaters jahrng alles über die Lordschaft beigebracht, natürlich erinnere ich mich an ihn." Estellechte auf.


    "Aber Dante hat Burg zed seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr besucht, nicht seit er seinem Vater bei der Herrschaft über Fort Scabbard geholfen hat." Estelle erinnerte sich in einem verwirrten Ton.


    "Warum sollte er sich entscheiden, so pl?tzlich und so kurzfristig zu kommen?" fragte Estelle mit einer hochgezogenen Braue.


    Lord Starron schwieg einen Momentng, bevor er schwer seufzte.


    "Der junge Bursche hat vor einem Monat eine Durchtrennung erlitten." verriet Lord Starron in einem grimmigen Ton.


    Estelle schnappte entsetzt nach Luft bei der Erw?hnung einer Durchtrennung.


    Eine Abtrennung war eines der verheerendsten Dinge, die einem Drachenlord je widerfahren konnten.


    So nannte man die Zerst?rung eines Paarbandes, noch bevor es zu einer ersten Begegnung zwischen Drache und Reiter kam.


    Eine Trennung erfolgte, wenn der Schicksalsreiter eines Drachens starb, bevor die beiden einander entdeckten, so dass ihr Schicksalsband durchtrennt wurde, noch bevor es sich voll entfalten konnte.


    Für Drachenlords war die Bindung an ihren Schicksalsreiter ein wichtiger Teil ihrer Existenz, weshalb eine Durchtrennung ?u?erst schmerzhaft war und es schon vorgekommen war, dass Drachenlords sie nicht überlebt hatten.


    Lord Starron schüttelte leicht den Kopf und stie? einen weiteren Seufzer aus.


    "Dante ist in einem schlechten Zustand, Elle. Sein Vater bittet uns um Hilfe." verriet Lord Starron.


    "Unsere Hilfe? Gewiss! Was k?nnen wir tun?" fragte Estelle ohne zu z?gern.


    Dante war für Estelle ein guter Freund und sogar ein Bruder, und wenn es in ihrer Macht stand, würde sie ihm auf jeden Fall durch diese dunkle Zeit helfen.


    Lord Starron starrte Estelle einen Momentng schweigend an, bevor er sprach.


    "Ein neues Band, um das zu ersetzen, das zerbrochen wurde ... Elle, Dante sucht deine Hand zur Heirat und dein Band als sein Reiter." verkündete Lord Starron.
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