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Chapter 125: Rechtm??iger Platz (Kap.125)

    <h4>Chapter 125: Rechtm??iger tz (Kap.125)</h4>


    Ein pl?tzlicher Ruck in ihrem inneren Bewusstsein riss Neveahs Augen auf. Sie setzte sich auf ihrem Bett auf und g?hnte leise.


    "Es ist noch nicht einmal Morgend?mmerung, mich zu dieser Zeit zu wecken ist einfach grausam.", dachte Neveah an ihre W?lfin, wobei sie wusste, woher der pl?tzliche Ruck kam.


    "Wir sind schon über eine Woche hier, ich muss mich dehnen.", erwiderte Neveahs W?lfin in einem spitzen Ton.


    "Dehnen?! Meinst du, nach drau?en gehen undufen? Hier im Drachenturm?", flüsterte Neveahut und erntete dafür einen sp?ttischen Blick von ihrer W?lfin.


    "Ja, Veah, das ist genau das, was ich meine. Du hast versprochen, mich nie wieder zu unterdrücken. Das hier ist Unterdrückung.", erinnerte Neveahs W?lfin angend.


    "Ich...", begann Neveah, brach aber ab. Da sie keine Worte hatte, um sich zu verteidigen, biss sie sich schuldbewusst auf die Lippe. Die Worte ihrer W?lfin schmerzten ihr Herz, vor allem weil Neveah wusste, wie recht ihre W?lfin hatte.


    Neveah hatte ihre W?lfin nach ihrer ersten Verwandlung dreizehn Jahreng unterdrückt, aus Angst vor den Eclipse Royals. Und jetzt tat sie genau das Gleiche wegen der Drachen.


    Bei all dem war Neveahs W?lfin am st?rksten betroffen. Es erinnerte Neveah daran, wie unwürdig sie war, eine W?lfin wie ihre zu haben.


    "Okay, die Drachen wissen nicht, dass ich deine Existenz vor den Eclipse Royals verborgen habe. Sie uben, dass jeder von dir wei?... Und es sollte kein Problem sein, selbst wenn wir gesehen werden.", beschloss Neveah, als sie vom Bett aufstand.


    Sie trug immer noch ihr Nachthemd, ein weiches Baumwollkleid, das, wie man sich denken kann, pechschwarz war. Die N?herin hatte Neveah nie etwas anderes gegeben.


    Lord Rodrick sagte, dass Neveah sich daran gew?hnen musste, immer Xenons Farbe zu tragen, da sie jederzeit zu ihrer Aufgabe als seine Dienerin gerufen werden konnte.


    Obwohl Neveah immer noch keinen Grund dafür sah, musste sie zugeben, dass es Vorteile hatte, Xenons Farbe zu tragen. Alle au?er den drei Hexen aus dem Heilungshalle mieden Neveah wie die Pest.


    Jeder Tag, den Neveah als Xenons Dienerin überlebte, versetzte die Bewohner der Burg in einen Schockzustand. Sowohl Diener als auch andere Bedienstete hielten sich so weit wie m?glich von Neveah fern.


    Xenon war der schwarze Unhold, ein Terror, der von allen gefürchtet wurde, sowohl von Drachen als auch von jeder anderen Spezies Asvars.


    Niemand konnte verstehen, wie Neveah Xenon überleben konnte, aber sie wussten, dass sie snge sie Xenons Farbe trug, unter seinem Schutz stand und nicht beleidigt werden konnte.


    Es war ein bittersü?er Schutz. W?hrend Neveah dankbar war für den Frieden und die Sicherheit, der sie allen vermieden wurde, bedeutete das auch, dass die Menschen, mit denen sie sich umgeben k?nnte, beschr?nkt waren auf Davina, die Lords Everon und Menarx und letztlich Xenon selbst.


    Das war ein kleiner Kreis im Vergleich zu den Tausenden von Bewohnern des Drachenturms... aber Neveah war damit zufrieden. Sie hatte sowieso nicht vor, sich zunge im Turm aufzuhalten.


    Es gab keinen Grund, unn?tig bekannt zu werden.


    Neveah sp?hte aus ihrem Zimmer und schaute kurz in den Flur, um sicherzustellen, dass alle adligen Damen, die in diesem Saal wohnten, sich für die Nacht zurückgezogen hatten.


    Es waren noch ein paar Stunden bis zum Morgengrauen und nach Neveahs Berechnungen war noch genug Zeit, um hinauszugehen und rechtzeitig in ihr Quartier zurückzukehren, um die Vorbereitungen für den Tag zu beginnen.


    "Es geht los...", murmelte Neveah, als sie ihr Zimmer verlie? und ihre Tür schloss.


    Als Neveah sich umdrehte, weiteten sich ihre Augen leicht, als sie den zusammengekniffenen Blick von Lady Adrienne bemerkte, die gerade aus dem Aufstiegsraum kam.


    Für einen Moment starrten sie sich nur an. Auch Lady Adrienne war sichtlich schockiert, Neveah zu sehen, aber sie richtete ihre Gesichtszüge schnell wieder auf und Neveah tat dasselbe, ihr Gesichtsausdruck wurde leer.


    Neveah wusste sehr wohl, dass die drei Hexen ihr Quartier in unmittelbarer N?he des ihren hatten. Sie hatte das herausgefunden, w?hrend sie sich fragte, welche Rachefeldzug sie gegen sie führten, das sie so eifrig auf sie herumhackten.


    Die adligen Damen des vierten Levels waren alle arrogant und grausam, zumindest alle, denen Neveah bege war.


    Sie sch?tzten es nicht, dass ein unbekannter Fremder die gleichen Privilegien genoss wie sie selbst. Das wusste Neveah und daher tat sie, wie Davina ihr geraten hatte, ihr Bestes, um Begegnungen mit ihnen zu vermeiden.


    Aber es war schwierig, den drei Hexen, Lady Adrienne und ihren Lakaien v?llig aus dem Weg zu gehen, da sie t?glich die Halle der Heilerin aufsuchte.


    Lady Adrienne, die ihren Schock überwunden hatte, ging mitngsamen Schritten zu Neveah hinüber, ein freundliches L?cheln auf den Lippen.


    Das L?cheln sah so natürlich und mühelos aus, dass Neveah nur schwer entscheiden konnte, ob sie besser darin war, die Sündenlosigkeit vorzuspielen, als Lady Adrienne es war, oder ob sie in ihrem kurzen Leben nie das Niveau von Lady Adrienne hatte erreichen k?nnen.


    Neveah vermutete Letzteres, denn Lady Adriennes L?cheln wirkte so echt, dass Neveah selbst darauf hereingefallen w?re, wenn sie nicht schon so vertraut mit einem solchen Schauspiel gewesen w?re.


    Man sagt, dass Feen einenge Lebenserwartung haben, sie k?nnten Jahrhunderte leben und trotzdem ihr jugendliches Aussehen bewahren. Sie alterten extremngsam und als sie Adrienne ansah, wollte Neveah nicht darüber spekulieren, wie viele Jahrhunderte sie bereits gelebt hatte.


    Lady Adrienne blieb einige Schritte von Neveah entfernt stehen und betrachtete einen Augenblickng Neveahs Kleidung.


    In diesem Moment konnte Neveah schw?ren, dass sie eine Ver?nderung in Adrianne’s freundlichem Gesichtsausdruck bemerkte, aber sie war im n?chsten Moment verschwunden und Neveah konnte nicht sagen, ob sie sie überhaupt gesehen hatte.


    Diese Selbstbeherrschung, das musste Neveah eingestehen, sie konnte selbst nach zwei Lebenszeiten, in denen sie eine Lüge lebte, nicht mit Lady Adrienne mithalten.


    "Ich wollte mich dafür entschuldigen, dass ich Sie vorhin befragt habe..."


    "Es gibt viele Regeln, die unser Handeln im Bergfried leiten. Es war nur seltsam, einen Diener das private Arbeitszimmer vessen zu sehen, besonders in der Abwesenheit Seiner Eminenz." begann Lady Adrienne in einem entschuldigenden Ton.


    "Erst nach Ihren Worten wurde mir r, dass Sie nicht wie jeder andere Diener zu sein scheinen..." fuhr Lady Adrienne fort und ihr Blick wanderte zur Tür, aus der Neveah gerade getreten war.


    "Sie sind etwas Besonderes..." sagte Lady Adrienne und lie? ihre Worte im Raum h?ngen.


    Neveah war sich nicht sicher, ob das nun ein Kompliment oder eine Drohung war. Lady Adriennes Tonfall war warm und freundlich, aber es war ein Hauch in ihrer Stimme, den Neveah nicht deuten konnte.


    Sie entschied daher, nichts darauf zu antworten.


    "So, Sie stimmen nicht zu, dass Sie etwas Besonderes sind?" fragte Lady Adrienne mit einem leisen Lachen.


    "Ich ube, ich verstehe Ihre Definition von ’besonders’ nicht." antwortete Neveah ausdruckslos.


    "Sie brauchen nicht bescheiden zu sein. Viele haben die Hallen dieses Bergfrieds durchschritten, doch ein Wolfswandler auf Drachengebiet? Sie sind die erste." stellte Adrienne fest.


    "Und Sie sollten auch wissen, dass Ihre Art die einzige ist, die nie der obersten Regel Treue geschworen hat." fügte Adrienne hinzu.


    "Meine Art neigt nicht zur Unterwerfung. Es ist ein angeborener Zug, nehmen Sie es nicht pers?nlich." antwortete Neveah gssen.


    "Ah, Sie verstehen mich falsch. Wir haben nicht ihr Unkonvention zu Herzen genommen... Drachen sind keine sehr vergebende Rasse. Warum uben Sie, l?uft sonst niemand Ihrer Art durch die reichen L?ndereien der Asvarian-Festung?" fragte Adrienne, eine Botschaft andeutend, die Neveah deutlich verstand.


    "Es gibt auch keine Drachen in Wolfsterritorium, ebenso keine Feen." antwortete Neveah unbekümmert.


    Adrienne hob eine Augenbraue und ihre Augen funkelten auf eine merkwürdige Weise.


    "Sie sind tats?chlich einzigartig und ich bin nicht die Einzige, die so denkt. Der schwarze Teufel denkt genauso, auch der mit den Rubinschuppen. Und ich kann sie nicht verurteilen... ich finde Sie auch reizvoll." gab Adrienne zu.


    "Ich fürchte, ich teile Ihre Empfindungen nicht, Lady." erwiderte Neveah ehrlich.


    Adrienne’s Gesichtsausdruck fror für einen Augenblick ein, bevor er sich wieder gl?ttete.


    "Ich verstehe..."


    "Dieser Saal ist den adligen Damen vorbehalten. Ich wollte fragen, gibt es einen Grund, warum Sie hier wohnen?" fragte Lady Adrienne.


    "Das ist eine Frage, auf die ich auch keine Antwort habe." antwortete Neveah.


    "Nun gut. Sie wollten gerade gehen, oder? Dann gehen Sie Ihren Weg." gab Lady Adrienne nach und trat zur Seite.


    Neveah ging an ihr vorbei zum Aufstiegsraum und gerade als sie eintreten wollte, rief Lady Adrienne ihr nach.


    "Neveah, nicht wahr?" fragte Lady Adrienne und Neveah sah über die Schulter zu ihr.


    "Mhmm?" brummte Neveah und Lady Adrienne l?chelte.


    "Alles f?llt schlie?lich an seinen rechtm??igen tz... würden Sie nicht zustimmen?" fragte Lady Adrienne.


    Neveahs Blick verweilte einen Moment auf Lady Adrienne, bevor sie mit den Schultern zuckte, sich umdrehte und in den Aufstiegsraum ging.
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