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Chapter 102: Delikate Angelegenheiten (Kap.102)

    <h4>Chapter 102: Delikate Angelegenheiten (Kap.102)</h4>


    " Ich habe beschlossen, dass du von nun an der pers?nliche Diener von Lord Xenon bist. Als pers?nlicher Diener von Lord Xenon von Onyx Scales ... ist es eine Notwendigkeit, dass du in seiner Farbe gekleidet bist." erkl?rte Lord Rodrick.


    "Dienerin?" fragte Neveah mit einer hochgezogenen Braue,


    "Es ist so, wie Ihr geh?rt habt." Lord Rodrick antwortete in einem ruhigen Ton, er ging zu den Reihen der Bücherregale, ohne einen Blick zurück zu werfen,


    ’Hat er gerade gesagt, dass er seine Farbe tr?gt?’ dachte Neveahs Wolf in einem Ton der Emp?rung,


    ’Es ist so, wie du geh?rt hast.’ Neveah dachte an ihre W?lfin in der gleichen Weise zurück, wie Lord Rodrick die Worte zu ihr gesagt hatte,


    ’Wie unvernünftig k?nnen diese Drachen sein? Mein Fell ist mitternachtsu, aber ich sehe nicht, dass du überall u tr?gst.’ dachte Neveahs Wolf erneut und ng dabei ?u?erst ungehalten,


    Neveahs Lippen zuckten leicht, die überlegungen ihrer W?lfin amüsierten sie eher, als dass sie wütend wurde, wie sie dachte.


    ’Riechst du es nicht? Lord Rodrick ist kein Drache... obwohl ich nicht mit Sicherheit sagen kann, was er ist, wie dem auch sei, die Angelegenheit scheint erledigt zu sein. Kümmern wir uns nicht um die Wahl der Kleidung, schwarz ist so gut wie jede andere Farbe ...sst sie liegen. ’ Neveah dachte an ihren Wolf zurück,


    ’Es geht nicht um die Farbe...’ Neveahs Wolf knurrte.


    Neveah spürte den Unmut ihrer W?lfin, als sie sich in den Hinterkopf zurückzog und erneut entrüstet spottete,


    Als Alphak?nigswolf wusste Neveah, dass ihr Wolfsstolz gro? war, und sie ubte nicht, dass sie jemals mithalten k?nnte, aber ihr Wolf passte sich ihr an, und dafür war sie dankbar.


    Für jemanden, der zum Herrschen geboren war, konnte alles, was sie durchgemacht hatten und noch durchmachen mussten, nicht einfach für ihren Wolf sein,


    Neveah hoffte nur, dass sie in der Lage sein würde, ihrer W?lfin die Freiheit zu geben, die sie verdiente, bevor ihre W?lfin die Geduld verlor.


    Sollte es so weit kommen, war selbst Neveah nicht sicher, was ihr Wolf tun würde. Sie hatte schon von W?lfen geh?rt, die die Kontrolle verloren und Amok liefen,


    Snge es nicht so weit kam, dass es keine andere Wahl mehr gab, war das das Letzte, was Neveah wollte.


    "Die pers?nliche Dienerin eines Drachenfürsten zu werden, ist etwas ganz anderes als irgendeine Dienerin im Bergfried zu sein."


    "Es ist der Traum jeder adligen und einfachen Dame, aber es ist keine Position, die so leicht zu erreichen ist."


    "Um ehrlich zu sein, w?rt Ihr aufgrund Eurer unbekannten Herkunft und Eurer unsicheren Loyalit?t die Letzten, die sich für eine solche Position eignen würden..." begann Lord Rodrick.


    "Dann müsst Ihr mich nicht in Betracht ziehen." sagte Neveah mit einem l?ssigen Achselzucken und erntete für ihre Unterbrechung einen Blick von Lord Rodrick.


    "Wie ich bereits sagte... Man kann nicht sagen, dass Ihr für diesen prestigetr?chtigen Status qualifiziert seid, aber Ihr k?nnt Euch glücklich sch?tzen, denn ich wurde damit betraut, Euren Titel auszusortieren, und ich habe mich für diese h?chst passende L?sung entschieden." Lord Rodrick fuhr fort.


    "Lord Xenon hat keine Dienerinnen, und viele M?dchen, die zu ihm geschickt wurden, sind entweder verkrüppelt, tot oder zu ver?ngstigt, um ihr Haus zu vessen... aber wir müssen es weiter versuchen, nicht wahr?" fragte Lord Rodrick rhetorisch.


    Da Neveah wusste, dass Lord Rodrick keine Antwort von ihr erwartete, hielt sie klugerweise den Mund und starrte nur ausdruckslos vor sich hin.


    "Als Dienerin eines Lorddrachen und Mitglied der k?niglichen Garde wird viel von dir erwartet, und als solche musst du auch viel lernen..." begann Lord Rodrick, w?hrend er die Regalreihen enngging, blieb dann aber stehen und drehte sich zu Neveah um.


    "Nun, worauf wartest du, M?dchen? Komm mit." sagte Lord Rodrick und Neveah setzte sich in Bewegung und folgte ihm ein paar Schritte hinterher.


    Sie ubte nicht, dass sie ihm so nahe sein oder gar folgen musste, sie konnte ihn selbst aus zwei R?umen Entfernung gut genug h?ren, es gab einen Grund, warum sie ein Wolfswandler war.


    Doch Neveah gehorchte, schüttelte ihre überm??igen Gedanken ab und richtete ihre Aufmerksamkeit auf die Hunderte von Büchern, die die Regale füllten.


    "Um zu lernen, als Diener unserer Drachenfürsten zu dienen, gibt es nur wenige, die für eine so hoch angesehene Position auserw?hlt wurden, und so haben sie von Kindheit an viele Künste gemeistert."


    "Ein Drache ist ein gro?es und m?chtiges Tier, sich um seine pers?nlichen Angelegenheiten zu kümmern, kann nicht einfach sein."


    "Du musst dafür sorgen, dass er gut gefüttert wird, dass seine Gew?nder in Ordnung sind, dass er auf der Jagd geh?utet und gebraten wird, dass seine Flüge gent werden, dass seine Schuppen poliert werden und dass seine H?hle aufger?umt wird ... die Liste l?sst sich endlos fortsetzen." Lord Rodrick z?hlte die Liste im Kopf auf, w?hrend er sich bewegte.


    Neveah hielt in ihrem Schritt inne und hob eine einzelne Augenbraue, als siengsam alles verdaute, was gesagt wurde.


    "Seine was polieren?" fragte Neveah unsicher.


    "Seine Schuppen natürlich, damit sie bei jedem Flug schimmern und gl?nzen. Er geh?rt zur k?niglichen Garde, da muss er natürlich immer gut aussehen." antwortete Lord Rodrick schlicht.


    Neveah blinzelte bei Lord Rodricks Erkl?rung und seinem Tonfall, der so ng, als h?tte er gerade einen ?u?erst usiblen Grund genannt.


    W?hrenddessen verstand Neveah nicht, was genau das Polieren von Xenons Schuppen mit ihr zu tun hatte..;


    Das war so, als würde man ihm ein Bad eissen, nur dass er dann in Drachengestalt war, aber trotzdem ... das war keine Angelegenheit, auf die sie sich eissen wollte.


    "Und wer genau hat sich die ganze Zeit um diese ... heikle Angelegenheit gekümmert?" fragte Neveah so h?flich, wie sie konnte.


    "Nun, ich würde sie bitten, zu kommen und Euch ein wenig Rat zu geben, aber die meisten sind schonnge tot und die wenigen, die noch am Leben sind, befinden sich nicht in einem sehr... guten Geisteszustand." erwiderte Lord Rodrick schlicht.


    Kurz gesagt, Neveah verstand, dass Lord Xenon von der k?niglichen Garde am schwersten zu pflegen war, und genau das war die Aufgabe, die ihr anvertraut wurde.


    Wenn jeder, der sich um ihn gekümmert hatte, in dem einen oder anderen traurigen Zustand endete, wer sagt, dass es bei Neveah anders sein würde?


    Neveah fragte sich, woher Lord Rodrick dieses Vertrauen in sie nahm, wo er doch kaum etwas über sie wusste,


    Sie vermutete, dass es einfach darang, dass sie entbehrlich war, und das war alles, was die Drachenwandler über sie wussten.


    "All diese Angelegenheiten sind Künste, die ein intensives Training erfordern, Drachen sind ?u?erst sensible Gesch?pfe und dann Lord Xenon ... du willst ihn nicht ver?rgern." fuhr Lord Rodrick fort.


    "Und warum, bitte sch?n, bin ich für diese ... hei? begehrte Aufgabe geei?" fragte Neveah in einem leeren Ton.


    Lord Rodrick blieb stehen und drehte sich zu Neveah um, er starrte sie einen Momentng an, bevor er schlie?lich eine Antwort gab.


    "Weil ich sage, dass du es bist." erwiderte Lord Rodrick mit einem l?ssigen Achselzucken.


    "Und, Lord Xenon scheint dich... interessant zu finden." fügte Lord Rodrick hinzu.


    Neveah biss sich auf die Lippe, sprach aber nicht weiter, als Lord Rodrick fortfuhr.


    "In diesem Fall wird keine Zeit sein, das Wissen, das ihr braucht, in euch zu pr?gen, also werde ich nur ein paar Fragen stellen." sagte Lord Rodrick.


    "H?ltst du dich für f?hig, dich k?rperlich anzustrengen?" fragte Lord Rodrick.


    "Ja, einigerma?en." antwortete Neveah, unsicher, was der Zweck von Lord Rodricks Frage war.


    "Das ist eine gro?e Erleichterung. Bei der n?chsten Befragung werde ich Ihnen in Anbetracht Ihres bisherigen Lebens keine Schwierigkeiten machen. Habt Ihr auch nur die geringste Ahnung, wie man eine Mahlzeit zubereitet?" fragte Lord Rodrick.


    Er fragte Neveah, ob sie kochen k?nne, was eine sehr unangemessene Frage für jemanden war, von dem man annahm, er sei eine verw?hnte und verw?hnte Prinzessin.


    "Ja, das kann ich." antwortete Neveah und erntete dafür einen überraschten Blick von Lord Rodrick.


    "Dies ist keine zuf?llige Fragestunde, bei der du entweder ja oder nein sagst, wie es dir gef?llt." warnte Lord Rodrick.


    "Die Antwort auf Ihre Frage habe ich Ihnen bereits gegeben... Sir." antwortete Neveah in einem leeren Ton.


    "Hmmm. Nun gut, dann werde ich Euch beim Wort nehmen." sagte Lord Rodrick zustimmend.


    Lord Rodrick blieb schlie?lich an einem Teil des Regals stehen und zog einen dicken Band heraus, und Neveah hob eine Augenbraue, weil sie sich fragte, wofür das Buch war.


    Natürlich wurde ihr das r, als Lord Rodrick begann, Neveah ein Buch nach dem anderen in die Hand zu drücken, bis sie einen ganzen Haufen Bücher in den H?nden hielt.


    Obwohl die Bücher nicht besonders schwer waren ... zumindest nicht für Neveah, reizte der Staub, der von ihnen ausging, Neveahs Nasenl?cher und es kostete sie gro?e Mühe, nicht zu niesen.


    "Sie erz?hlen von den Pflichten und Umgangsformen der Bediensteten im Bergfried sowie von der Geschichte der Drachen, der Festung Asvarian und dem Drachenturm. Die Gebote und Verbote sind r und deutlich aufgeführt."


    "Es ist dazu gedacht, über Jahre hinweg studiert zu werden, aber ihr müsst das alles in ein paar Tagen schaffen ... abgesehen davon werde ich euch diese B?nde in euer Quartier schickenssen."


    "Aber wie man so sch?n sagt, gibt es keinen besseren Lehrer als die Erfahrung... sobald Davina zurückkehrt, wird sie euch den Berg hinunter begleiten, um mit euren Aufgaben zu beginnen." sagte Lord Rodrick.


    "Ich soll sofort beginnen?" fragte Neveah und Lord Rodrick warf ihr einen Blick über seine Schulter zu.


    "Gibt es einen besseren Zeitpunkt als den jetzigen?" fragte Lord Rodrick und Neveah seufzte schwer.
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