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Chapter 100: Schneller als man "Waage" sagen kann (Kap. 100)

    <h4>Chapter 100: Schneller als man "Waage" sagen kann (Kap. 100)</h4>


    "Die Beziehung zwischen Drache und Reiter ist vergleichbar, vielleicht sogar noch enger. Sie ist eine hoch gesch?tzte und heilige Bindung." sagte sie.


    "Ich verstehe..." murmelte Neveah, denn wann immer etwas über eine Schicksalsbindung erw?hnt wurde, wurde ihr unwohl und es hinterlie? ein bitteres Gefühl in ihr.


    W?re es doch nur anders, dachte Neveah, doch die Wahrheit ist, dass die Paarungsbindung mit Alessio immer noch in ihrem Hinterkopf pr?sent war und wahrscheinlich immer sein wird.


    Aber das war okay, sie würde Alessio nie wieder sehen, und so war Neveah sicher, dass das gelegentliche Ziehen der Paarbindungen mit der Zeit verssen würde, bis sie nicht mehr existierten.


    Nun begann ein neues Leben für sie, Neveah würde sich nicht mehr von der Vergangenheit bstenssen.


    "Deswegenssen die Herrscherdrachen nicht einfach jeden auf ihren Rücken klettern... hier in Asvar wird das Reiten von Drachen als intime Angelegenheit angesehen." enthüllte Davina.


    Das reichte aus, um Neveah aus ihren düsteren Gedanken zu rei?en, sie hustete heftig und schnappte nach Luft, w?hrend sie Davina einen verwunderten Blick zuwarf.


    Neveah konnte nicht uben, dass ihre Ohren gerade das geh?rt hatten, was sie dachten, also musste sie es kl?ren.


    "Intime Angelegenheit... wie meinst du das?" fragte Neveahngsam.


    "Soll ich es dir noch genauer erkl?ren?" fragte Davina mit hochgezogener Augenbraue, und das Husten von Neveah verst?rkte sich noch, in dem ger?umigen Badezimmer gab es pl?tzlich nicht genug Luft und sie hob den Kopf über den Rand der Badewanne.


    "Intime Angelegenheit? Was soll das denn hei?en?!" schrie Neveahs Wolf wütend in ihrem Kopf.


    "Ich habe keine Ahnung." dachte Neveah entsetzt zurück.


    Davina sah von Neveahs Reaktion auf ihre Worte überrascht aus und Neveah beruhigte sich schnell und behielt einen neutralen Gesichtsausdruck bei. Es schien, niemand wusste, dass sie Xenon ritt.


    Sie würde es gerne dabei bssen und was auch immer sie für eine Fortbewegungsmethode hielten, es war besser, dass sie das weiterhin ubten.


    "Also fliegt niemand au?er ihren Reitern mit ihnen? überhaupt niemand?" fragte Neveah, nachdem sie sich beruhigt hatte.


    "Es kommt vor... aber es ist selten und muss einen triftigen Grund haben." antwortete Davina mit einer Achselzucken und Neveah atmete erleichtert auf, es gab also noch Ausnahmen.


    Sie war eine dieser Ausnahmen, es war eine Notwendigkeit, früher oder sp?ter musste Neveah einen der Drachen reiten.


    "Es ist besser, solche Gelegenheiten nicht in der N?he eines Herrscherdrachen mit einem Reiter zu suchen... diese Reiter sind geschickt mit ihren Schwertern und genauso besitzergreifend wie Drachen."


    "Du würdest schneller als das Wort ’Schuppen’ sagen kannst tot sein." warnte Davina mit einem Schaudern.


    "Ah... die Reiter scheinen ziemlich r?tselhaft zu sein." sagte Neveah mit einem verst?ndnisvollen Kopfnicken, w?hrend sie aus der Badewanne stieg und sich abtroce.


    "Das sind sie zweifellos, du hast noch keinen Reiter getroffen, oder?" fragte Davina und Neveah schüttelte den Kopf.


    "Du bist mit der Truppe unserer Lehnsherren gereist, und von den fünf, die die k?nigliche Garde bilden, ist nur Lord Imagor gebunden." sagte Davina.


    Von den sechs Drachen, die gekommen waren, um Neveah aus der D?mmerungsdom?ne zu holen, kannte Neveah K?nig Jian, Xenon, Kirgan und Menarx... die anderen beiden kannte sie noch nicht.


    "Lord Imagor?" fragte Neveah unsicher und fragte sich, welcher der beiden Drachen, die sie nicht kannte, den Namen Imagor trug.


    "Seine Schuppen sind aschgrau, er ist Lord Imagor von argentinischen Schuppen. In der Garde unseres Lehnsherrn gibt es Lord Xenon von Onyx-Schuppen, "


    "Lord Kirgan von smaragdgrünen Schuppen, Lord Mernax von rubinroten Schuppen, Lord Imagor von argentinischen Schuppen und Lord Cassian von Saphirschuppen." listete Davina auf.


    "Sie sind nach... Edelsteinen benannt?" fragte Neveah und Davina nickte.


    "Nur die K?nigsgarde wird so genannt, die anderen Herrscherdrachen tragen nur ihren Titel ’Lord’ und werden nicht nach der Farbe ihrer Schuppen benannt." antwortete Davina.


    "Faszinierend." gab Neveah zu, w?hrend sie das Kleid anlegte, das Davina ihr gegeben hatte. Es war ein leichtes, l?ssiges Kleid in Dunkelu, mit einer silbernen Sch?rpe um die Taille.


    Es unterstrich Neveahs Figur perfekt und Neveah vermutete, dass es nach der Gr??e ihres Reitkleides geschneidert worden war,


    Es fühlte sich auch weich auf ihrer Haut an und war in keiner Weise einengend wie die figurbetonte Kleider, die ihr Vater sie zwang zu tragen."Ich werde jetzt Ihre Ma?e nehmen und weitere Kleider für Sie schneidernssen. Wenn Sie spezielle Wünsche haben, k?nnen Sie zur Schneiderin auf der siebten Ebene hinuntergehen und diese angeben." sagte Davina.


    "Ich verstehe." Neveah sagte ohne Einw?nde. Es war schon gut genug, dass sie Kleider speziell für sie anfertigen lie?.


    "Zudem sollten Sie Ihr Haar wie wir Dienerinnen zu einem Zopf binden, bis Ihr Titel gekl?rt ist. Die adligen Damen auf dieser Ebene ... nun, einige von ihnen sind nicht die Art von Personen, mit denen man sich anlegen will."


    "Ihr Aussehen ist schon sehr auff?llig, ebenso wie die Farbe Ihres Haares. Sie sind unbetitelt, wohnen aber auf dieser Ebene. Seien Sie vorsichtig, niemanden zu beleidigen und in Schwierigkeiten zu geraten." riet Davina.


    Anfangs war Davina Neveah gegenüber distanziert, doch sie mochte Neveah aus irgendeinem Grund und offenbarte ihr viele Dinge, die sie nicht h?tte preisgeben müssen.


    "Ich verstehe." erwiderte Neveah mit einem Nicken.


    "Das kann alles Zeit haben, wir haben schon viel zunge gewartet. Lord Rodrick hat angeor, dass Sie sofort zu ihm gebracht werden, sobald Sie fertig sind." sagte Davina und gab einem anderen Diener ein Zeichen, schnell Neveahs Ma?e zu nehmen.


    "Lord Rodrick? Wer ist das?" fragte Neveah.


    "Er ist der Butler unseres Lehnsherrn, aber uben Sie mir, wenn ich sage, dass er niemand ist, den Sie beleidigen sollten. Er mag ein Butler sein, aber er hat das vollste Vertrauen unseres Lehnsherrn und kümmert sich um alle Angelegenheiten des Bergfrieds."


    "Wenn Sie ihn treffen, seien Sie vorsichtig, was Sie sagen und tun. Zwar waren Sie die Prinzessin der Wolfswandler, aber dies ist der Drachenbergfried... niemand wird Ihre frühere Position berücksichtigen." warnte Davina.


    Nachdem sie Neveahs Ma?e genommen hatten, nickte Davina den Dienern zu, sich zu verabschieden.


    "Es gibt einen Frühstückssaal. Ich bringe Sie dorthin zum Essen, gleich nachdem wir Lord Rodrick besucht haben. Auch der Heiler hat darum gebeten, dass Sie jeden Morgen in seine Halle kommen, um ein St?rkungsmittel einzunehmen... sind Sie krank?" fragte Davina, w?hrend sie Neveah aus ihrem Zimmer führte.


    Aus Davinas Frage erkannte Neveah, dass das Vergiftungsereignis auch geheim gehalten wurde, und so erw?hnte sie es nicht.


    Neveah schüttelte nur den Kopf, gab aber keine Antwort, und Davina sah sie einen Momentng an, zuckte mit den Schultern und ging weiter.


    "Es ist schon sp?t am Morgen, die Diener gehen bereits ihren Pflichten nach. Die adligen Damen sind ebenfalls zu ihren jeweiligen Akademien aufgebrochen, wo sie verschiedene Handwerke studieren, die sie für passend halten."


    "Die anderen Adligen, die auf dieser Ebene leben, sind ebenfalls bei ihren jeweiligen Aufgaben."


    "Um diese Zeit ist die vierte Ebene des Bergfrieds am ruhigsten, ich nehme nicht an, dass wir noch jemandem begegnen werden." sagte Davina, w?hrend sie die stillen G?nge ennggingen.


    Wie Davina sagte, gingen nur ein paar Diener hin und her und verbeugten sich zur Begrü?ung vor ihr.


    "Warum verbeugen sie sich vor dir?" fragte Neveah. Sie hatte schonnge bemerkt, dass Davina von ihren Kollegen respektiert wurde und trotz ihres jungen Aussehens deutlich mehr Wissen hatte.


    "Oh... meine Familie hat sich seit Generationen um die h?uslichen Angelegenheiten des Bergfrieds gekümmert und ich gelte als Ausbilderin der Diener." antwortete Davina l?ssig.


    "Aber du bist so jung, du bist kaum fünfundzwanzig Sommer alt." sch?tzte Neveah.


    "Sechsundzwanzig." korrigierte Davina mit leisem Lachen und Neveah rollte die Augen.


    "Nicht allzu weit entfernt." sagte Neveah und Davina brummte zur Antwort.


    "Die meisten ?lteren Diener sind etwa in meinem Alter, die jüngeren Diener sind viel jünger. Diener kommen schon in ihrem zehnten Sommer in den Bergfried, obwohl es kein festgesetztes Alter gibt." erkl?rte Davina.


    "Und wie alt warst du, als du in den Bergfried kamst?" fragte Neveah unbedacht, w?hrend ihr Blick über den Gang mit den polierten W?nden aus silberfarbenem Stein schweifte, die sogar im Tageslicht gl?nzten.


    Sie fragte sich, woraus die W?nde des Bergfrieds genau bestanden waren, da sie noch nie etwas ?hnliches gesehen hatte.


    "Ach ich? Ich wurde in diesem sehr Bergfried geboren." antwortete Davina mit einem kleinen L?cheln, was Neveahs Aufmerksamkeit erregte.


    "Stimmt, du hast gesagt, dass deine Familie sich hier seit Generationen um die Angelegenheiten kümmert... das bedeutet, dass deine Eltern auch hier sind?" fragte Neveah und Davina sah sie an.


    "Ich bringe dich jetzt zu meinem Vater." sagte Davina, bevor sie weiterging.


    "Ooohhh..." murmelte Neveah vor sich hin.
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