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Chapter 67: Rumours (Ch.67)

    <h4>Chapter 67: Rumours (Ch.67)</h4>


    "Du weinst selten, seit einem Monat gar nicht mehr", sagte Alpha Dane mit einem warmen L?cheln, als er beobachtete, wie Neveah schnell ihre Tr?nen wegwischte, sobald sie sie bemerkte.


    Sie holte dann tief Luft und wandte ihr Gesicht ab, um sich wieder zu sammeln.


    "Es ist in Ordnung zu weinen, wei?t du", merkte Alpha Dane an, als Neveahs Gesichtsausdruck wieder seine typische Ruhe zurückgewonnen hatte.


    Es war für Alpha Dane besorgniserregend, dass Neveah es nie zuliess sich auszuweinen, egal wie tief sie verletzt war oder wie sehr sie weinen wollte.


    Ohne dass sie es bemerkte, entkamen ihr manchmal ein paar Tr?nen, doch sie war schnell, sie zu trocknen und ihre Fassung zurückzugewinnen. Er fragte sich, welches Leben sie geführt hatte, dass sie es nicht mal wagte zu weinen.


    Sie war erst achtzehn, in Alpha Danes Augen war Neveah wirklich noch ein Kind... Doch wenn er in ihre Augen schaute, war er sprachlos angesichts des tiefen Schmerzes, der sich darin widerspiegelte.


    "Was würde meine Tr?nen ver?ndern? H?tten sie mich tats?chlich retten k?nnen, h?tte ich sie l?ngst alle vergossen. Tr?nen im Eclipse-Pst vergie?en? Würde ich es wagen, der Welt etwas anderes zu zeigen, als das, was mein Vater mir eubt?", fragte Neveah kopfschüttelnd.


    Neveah hatte es sich angew?hnt, ihre Tr?nen zurückzuhalten und sie kam nur selten dazu, sie loszssen, es sei denn, sie konnte sie einfach nicht l?nger mehr zurückhalten.


    Im Eclipse-Pst war es schon schlimm genug, wenn Neveah alles andere als perfekt erschien. Wenn sie es wagte, Tr?nen zu vergie?en und ihr Vater davon erfuhr, würde sie dafür bezahlen müssen, dass sie der Welt gezeigt hatte, dass sie schlecht behandelt wurde.


    Ihr ganzes Lebenng hatte sie auf dünnem, ttem Eis gewandelt. Egal, wie sehr die K?lte in sie eindrang und ihre Fü?e zum Frieren brachte, sie wagte es nicht, auszurutschen, denn auch das h?tte Konsequenzen gehabt.


    Ihr Leben war so streng geregelt, dass es für sie ganz natürlich war, ihre Tr?nen in der Gegenwart anderer zu verbergen... Sie hatte zwar den Eclipse-Pst vessen, doch die Auswirkungen des Pstes hatten sie noch nicht ganz vessen.


    "Ein so junges M?dchen h?tte nicht so viel Ungerechtigkeit erleiden müssen. Er sollte für alles, was er getan hat, bezahlen... doch er ist keine Person, die man so leicht zu Fall bringen kann," sie sagte Alpha Dane kopfschüttelnd.


    "Sitzt doch an der Spitze der Welt ein Mensch, der schlimmer als ein Tier ist, der sich nicht um seine Blutsverwandten kümmert und seine eigene Tochter so rücksichtslos behandelt... Ich wage es nicht zu sagen, dass der Sch?pfer ungerecht ist," sagte Alpha Dane mit einem Kopfschütteln.


    Neveah seufzte, als sie sich wieder auf das Bett legte und ins Leere starrte.


    "Du solltest dich ein wenig ausruhen und dann am Bankett teilnehmen, Leen besteht darauf," sagte Alpha Dane.


    "Muss ich wirklich? Ich würde lieber nicht...," erwiderte Neveah stirnrunzelnd.


    "Lucas wird im Morgengrauen aufbrechen. Er wird entt?uscht sein, wenn du ihn nicht wenigstens einmal siehst. Als Alpha hat er nicht die Freiheit, das Territorium des Rudels nach Belieben zu vessen... vielleicht trefft ihr euch nie wieder," erkl?rte Alpha Dane.


    "Sind das deine eigenen Worte?", fragte Neveah misstrauisch und Alpha Dane schüttelte den Kopf.


    "Lucas hat es Leen erz?hlt und nun... sie hat es mir erz?hlt," erz?hlte Alpha Dane mit einem unsicheren Kichern.


    "Sich nie wiederzusehen...das ist auch das Beste," sagte Neveah gleichgültig und Alpha Dane nickte verst?ndnisvoll.


    "Es hat sich bereits verbreitet, dass der Varleston-Junge dir einen Antrag gemacht hat und sogar eine Verlobung im Gange war, aber sie wollen es nicht aussprechen...," Alpha Dane brach ab, aber Neveah verstand schon, was er meinte.


    "Meiras Seite ist unruhig und der Oberste Krieger muss beunruhigt sein. Ich habe kein Interesse an seinem Vorscg gezeigt und zwischen uns gibt es keine anderen Gefühle als gegenseitigen Respekt..."


    "Aber Lucas hatte keine Zeit, die Dinge r zu erkl?ren... wenn ich nicht am Bankett teilnehme, bringe ich ihn in eine schwierige Position," sagte Neveah verst?ndnisvoll.


    "Du musst nicht teilnehmen, wenn du nicht willst, ich habe nur die Nachricht überbracht, und ich sehe auch keinen Grund, warum sie unruhig sind," sagte Alpha Dane und rollte mit den Augen.


    "Wie l?stig," murmelte Neveah zu sich selbst.


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    Neveah starrte auf ihren Weinkelch, die fr?hliche Musik des Banketts irritierte ihre empfindlichen Ohren und sie seufzte genervt, w?hrend sie mit einem Finger den Rand ihres Kelchs enngfuhr.


    Alles, was Neveah in diesem Moment tun wollte, war scfen oder trainieren. So eine festliche Stimmung war erfrischend, aber auch ziemlichut.


    Besonders, da Neveah noch nicht mit allen W?lfen der Eclipse Hunt vertraut war. Sie hatte den letzten Monat mit Training verbracht und hatte weder die Zeit noch das Interesse, Kontakte zu knüpfen.


    Mit Alpha Dane und Luna Colleen besch?ftigt und D und Vincent, die machten, was auch immer sie taten, sa? Neveah allein am Festtagstisch und starrte auf ihren Kelch.


    Sie war erst zum Festmahl gekommen, als es schon l?ngst begonnen hatte und hatte sich einfach an den Tisch gesetzt, um Abstand von der Menge zu halten.Zumindest hatte ihr Auftritt ausreichend Aufmerksamkeit erregt und da die Leute Zeugen ihrer Ankunft geworden sind, würde sich die Geschichte, dass sie von Lucas sitzen gssen wurde, ?ndern.


    "Eurer Gnaden." begrü?te sie eine vertraute Stimme und Neveah hob ihren Kopf, um Meira, Lucas’ Gef?hrtin, zu sehen.


    "Lassen wir die Formalit?ten sein." murmelte Neveah und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihren Kelch.


    "Gef?llt dir das Festmahl nicht?" fragte Meira, w?hrend sie den Gesichtsausdruck Neveahs studierte.


    Neveah antwortete nicht sofort. Sie hatte seit ihrer Ankunft im Eclipse Hunt Rudel kaum Kontakt mit der Tochter des Oberkriegers gehabt und daher hatte Neveah keine Meinung von ihr.


    Lucas hatte sie erst heute als seine Gef?hrtin anerkannt und zu diesem Zeitpunkt gab es keine Komplikationen... Aber Gerüchte k?nnen be?ngstigend sein.


    Sie konnten jemanden aufbauen oder zerst?ren und es hatten nur ein paar Stunden vergehen müssen, bis Gerüchte über eine m?gliche Verlobung zwischen Lucas und Neveah im Eclipse Pst die Runde gemacht hatten.


    Daher, obwohl es zuerst keine Komplikationen gab, konnte Neveah jetzt sehen, dass Meira auf sie zugekommen war, um Neveahs Motive zu prüfen.


    Neveah wusste, dass dieser Aufstand nur deshalb passiert ist, weil sie die Prinzessin von Eclipse war und man ubte, dass sie die Macht und F?higkeit besa?, zu bekommen, was sie wollte, unabh?ngig von der überraschenden Wendung der Ereignisse.


    Meira fürchtete, sie – die Fürstin von Eclipse - beleidigt zu haben und das war auch die Sorge der Haupkriegerin.


    Neveah fand es l?cherlich, dass sie sich für einen halben Tag in ihrem Raum verbarrikadiert hatte und solch eine Situation entstand... Sie konnte wirklich nicht den Nachteilen entfliehen, die mit dem Ereignis, eine Royal Eclipse zu sein, kamen.


    Neveah stellte fest, dass Alpha Dane recht hatte: Es war am besten, an einem neuen Ort, wo ihre Identit?t unbekannt war, neu anzufangen ... Nur so konnte sie Frieden finden.


    "Es gibt Musik, Wein, Essen und eine ausgssene Stimmung. Was gibt es da nicht zu m?gen?" antwortete Neveah in einem leeren Ton.


    Meira ?fe ihren Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn aber wieder. Offensichtlich hatte sie etwas zu sagen, aber sie traute sich nicht.


    "Sag es." eubte Neveah.


    Mit Neveahs Eubnis hatte Meira schlie?lich den Mut das auszusprechen, was ihr auf der Seeleg: "Heute morgen, lie? ich mich hinrei?en und habe dich nicht richtig begrü?t. Ich entschuldige mich ... die Situation kam unerwartet ..." begann Meira und Neveah seufzte.


    "Lucas ist dein Gef?hrte ... das steht au?er Frage. Ich würde dir raten, bei ihm nach Gewissheit zu suchen und Gerüchte nicht zu beachten." stellte Neveah r und distanzierte sich mit dieser simplen Aussage.


    "Ich ... ich verstehe." sagte Meira in einem erleichterten Ton und machte sich auf den Weg.


    Gerade als Neveah ihren Blick senkte, wurde ihre Aufmerksamkeit erneut aufgerufen.


    "Darf ich mich setzen?" fragte eine Stimme und Neveah hob ihren Blick, um ein ihr unbekanntes Gesicht zu sehen.


    "Ich bin Saffy, eine Mitarbeiterin im Krankenhaus des Rudels." Die Frau stellte sich vor und Neveah hob eine Augenbraue, bevor sie leicht nickte und auf den tz neben sich zeigte.


    "Für eine Prinzessin scheinen Sie Bankette eher ungewohnt zu sein." bemerkte Saffy.


    Neveah brummte als Antwort. Sie war sich nicht sicher, warum sie von einer ?rztin des Rudels angesprochen wurde, zu der sie keinerlei Beziehung hatte.


    "Es muss hart sein, mitanzusehen, wie ein Mann, der einmal der deine war, von einer anderen weggeschnappt wird, nur wegen eines Paarungsbunds." sagte Saffy mit einem mitfühlenden Ton zu Neveah.


    Neveah blinzelte verblüfft und war einen Momentng von dieser Aussage verblüfft, bevor sie antwortete.


    "Das ist es nicht." sagte Neveah in einem leeren Ton.


    "ubst du auch daran, dass das Schicksal immer die richtigen Matches macht? Dass man für einen Mann, der nicht dein Gef?hrte ist, nicht gut genug sein kann?" fragte Saffy.


    Ihr Tonfall ng pl?tzlich angespannt und nachtragend und Neveah runzelte leicht die Stirn, weil sie sich fragte, ob es mehr zu dieser ?rztin des Rudels gab.


    "Ob es richtig ist oder nicht, das liegt an den Beteiligten, dies zu entscheiden." antwortete Neveah mit leerem Ton.


    "Dann, du tr?gst keinen Groll? Dass du lossen musst?" fragte Saffy in einem überraschten Ton.
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