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Chapter 2: Die junge Neveah (Kap.2)

    <h4>Chapter 2 - Die junge Neveah (Kap.2)</h4>


    ~Neveahs Kindheit~


    Die vierj?hrige Neveah versteckte sich voller Angst zitternd hinter einem Rosenbusch im Hof des Eclipse-Pstes.


    Die Rosenstachel schnitten in ihre Haut, als sie sich in die engen Büsche zw?ngte. Jeder Schnitt brachte Neveah zum Weinen und sie k?mpfte darum, ihre Schmerzensschreie zu unterdrücken.


    "Omega! Komm sofort hierher!" rief Prinz Alessio und stampfte ver?rgert mit dem Fu?. Seine Augen suchten den Hof nach der kleinen Neveah ab.


    Seine Freunde umringten ihn, ihre Augen gl?nzten vor Aufregung. Sie wollten sehen, wie Prinz Alessio das uneheliche Kind wieder zurechtwies.


    Neveah schauderte vor Angst bei dem Gedanken, eine weitere Runde von Prinz Alessios Prügeln über sich ergehenssen zu müssen.


    Prinz Alessio, fünf Jahre ?lter als sie, hatte schon früh damit begonnen, seine übernatürlichen F?higkeiten zu sch?rfen, in Vorbereitung auf den Moment, in dem der Sch?pfer ihm seinen Wolf geben würde.


    Er war der hellste Stern der jungen Generation des Eclipse Fang Rudels, des Alpha-K?nigs und des gesamten Eclipse-Gebiets.


    Mit neun Jahren konnte er schon einige Kriegerw?lfe im Kampf besiegen und die F?hrtenleser lobten seine scharfen und wachsamen Sinne.


    Die Geschwindigkeit von Prinz Alessio übertraf sogar die der meisten Krieger, und seine St?rke war ebenfalls beeindruckend. Er stellte jedes angeborene Talent eines Wolfswandlers zur Schau und galt als Wunderkind.


    Neveah hingegen zeigte keine Anzeichen für besondere F?higkeiten. Da ihre Mutter ein Mensch war, konnte man davon ausgehen, dass sie nichts von den Genen ihres Vaters geerbt hatte.


    Die Wolfsgestalten des Eclipse Fang Rudels freuten sich über diese Schlussfolgerung. Vielleicht machte es das für sie akzeptabler, dass ihr geliebter Alpha-K?nig ein uneheliches Kind mit einer Menschenfrau gezeugt hatte.


    "Komm jetzt raus, du abscheuliches Bastardkind!" brüllte Prinz Alessio, als Neveah sich immer noch nicht aus ihrem Versteck traute.


    Neveah war dankbar, dass Prinz Alessio seinen Wolf noch nicht hatte. H?tte er ihn, h?tte er ihr Versteck l?ngst gefunden.


    Obwohl seine F?higkeiten zum Aufspüren und sein Geruchssinn noch nicht voll entwickelt waren, war er immer noch ein Kind. Nach hundert erfolglosen Versuchen, sich vor ihm zu verstecken, nur um am Ende noch st?rker verprügelt zu werden, hatte Neveah dieses Versteck im Hof gefunden.


    Der starke Duft der Rosenstr?ucher und der anderen Blumen, die den Hof erfüllten, würde es Prinz Alessio schwer machen, sie mit seinem feinen Geruchssinn aufzuspüren.


    Auch wenn es schmerzhaft war, mehrmals am Tag oder manchmal tagng von den Stacheln des Rosenstrauchs durchbohrt zu werden, wenn sie sich vor Prinz Alessio verstecken musste,


    wusste Neveah, dass es eine viel bessere Option war, als eine weitere von Prinz Alessios Prügeln über sich ergehen zussen.


    Prinz Alessio war viel st?rker als jedes Kind es sein sollte. Wenn er sie schlug, dann zur Freude und zum Gesp?tt seiner Freunde.


    Neveah verbrachte den Rest der Woche in unertr?glichen Schmerzen, ihre Gliedma?en waren verdreht und ihr ganzer K?rper war übers?t mit uen Flecken.


    Da Neveah ein uneheliches Kind und von allen verachtet wurde, durfte sie nicht einmal die Dienste des Rudeldoktors in Anspruch nehmen, wenn sie krank war oder Schmerzen hatte. Sie musste das Leiden alleine durchstehen.


    Das war so, bis die Alpha-K?nigin ihre eigene Folterrunde durchführte. Sie schickte jemanden, um Neveah aus dem elenden Zimmer zu holen, das ihr zugewiesen worden war,


    Sie befahl dann einem Kriegerwolf, Neveahs verdrehte Gliedma?en brutal wieder in die richtige Position zu bringen, nur um sie dann erneut zu brechen.


    Der Schmerz war etwas, das kein Mensch ertragen sollte, doch die junge Neveah war gezwungen, diesen Schmerz mehrmals pro Woche zu ertragen. Allein der Gedanke an eine weitere Runde ver?ngstigte sie.


    Neveah schwor sich, nie wieder aus diesem Rosenbusch herauszukommen. Sie schwor es so inbrünstig, wie sie es schon viele Male zuvor getan hatte.


    Aber Hunger und Durst setzten sich immer durch und zwangen Neveah aus ihrem Versteck heraus, direkt in die wartenden H?nde ihrer Peiniger.


    "Komm sofort heraus, oder du wirst es bereuen!" drohte Prinz Alessio.


    Neveah schüttelte vehement den Kopf, drückte ihre Knie an ihre Brust und wiegte sichngsam hin und her, um sich zu beruhigen und die drohenden Schluchzer zurückzuhalten.


    "Prinz Alessio! Die K?nigin m?chte, dass ihr zusammen in ihrem Quartier speist!" rief eine Stimme, die Neveah als ihre Gouvernante erkannte, Prinz Alessio zu.


    "Ich kann jetzt nicht! Sagen Sie meiner Mutter, dass ich besch?ftigt bin! Ich muss dieses Bastardkind finden und ihr eine Lektion erteilen!" antwortete Prinz Alessio abweisend und suchte weiter den Hof nach Neveah ab.


    Neveah wusste jedoch, dass er niemals die Rosenstr?ucher durchsuchen würde, denn er mochte es nicht, sich ihnen zu n?hern, weil die Stacheln ihm Schmerzen zufügten.


    Genau deshalb war dies das perfekte Versteck für Neveah. Niemand würde vermuten, dass sie sich tats?chlich in einem Busch voller Dornen versteckte.


    "Schon gut, Prinz Alessio. Der dumme K?ter wird verhungern, wo auch immer sie ist, und dann ist sie aus eigenem Willen weg." beschwichtigte Neveahs Gouvernante Prinz Alessio in katzbuckelndem Ton.


    "Aber sie hat meine Bücher angefasst!" bestand Prinz Alessio wütend.


    "Sie sind für sie nutzlos, mein Prinz. Sie kann kaum ihren eigenen Namen schreiben, wie soll sie dann lesen k?nnen?"chte Neveahs Gouvernante sp?ttisch.


    Neveahs Herz sank bei den Worten ihrer eigenen Gouvernante, aber sie wusste schonnge, dass selbst die Gouvernante, die sie aufgezogen hatte, der Alpha-K?nigin treu war und Neveahs Existenz verabscheute.


    "Wenn du dich dann besser fühlst, schicke ich die nutzlose Kreatur zu dir, sobald ich sie sehe. Und jetzt komm, wir sollten die K?nigin nicht zunge wartenssen." riet Neveahs Gouvernante.


    Neveah h?rte die sich entfernenden Schritte, als ihre Gouvernante Prinz Alessio und seine Freunde wegführte. Endlich konnte Neveah den Atem lossen, den sie angehalten hatte.


    Wieder einmal war es Neveah gelungen, Prinz Alessios Zorn zu entgehen. Aber sie fragte sich, wienge sie noch versteckt bleiben k?nnte, bis man sie fand und es keine Verstecke mehr g?be.


    Genau in diesem Moment knurrte Neveahs Magen vor Hunger. Sie hatte seit dem Vortag nichts mehr gegessen und es war bereits sp?ter Nachmittag.


    Ihre Gouvernante wusste das und war sich sicher, dass Neveah keine andere Wahl haben würde, als früher oder sp?ter herauszukommen.


    ''Nein... Ich kann nicht rauskommen, ich werde nicht rauskommen.'' schwor Neveah und drückte ihre Knie noch fester an ihre Brust.
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